Aus einer Mittelmeerwelt von Dörfern entstanden einst die ersten Städte der Griechen, Römer, Etrusker, Phönizier, Tartesser und Lykier. Winzige Städte wurden zum Keim der Staaten und der Reiche der Antike. Wie mochten sich ihre Bewohner gefühlt haben, gegenüber den Tempeln der Götter, wie war das Leben in Bauern-, Sklaven-, oder Soldatenstädten? Was waren die treibenden Kräfte für ihren Aufstieg? Und was machte selbst die mächtigsten Städte so zerbrechlich?
Althistoriker Greg Woolf, Mitglied der British Academy, vermag die großen Entwicklungslinien der Metropolen im Blick zu behalten. Reich illustriert, erweckt das Buch die verlassenen Überreste unserer urbanen Vorfahren zum Leben, angestachelt von der Frage, was das Geheimnis von ebenso lebenswerten wie überlebensfähigen Metropolen sein muss. Die größten antiken Metropolen wurden zu Kraftzentren der Gesellschaft, nicht nur im Politischen, nein auch in Kunst und Literatur. Athen und Korinth, Syrakus und Marseille, Alexandria und Ephesus, Persepolis und Karthago, Rom und Byzanz erzählen zugleich von der Geburt der Metropolen. Dann, auf halbem Weg durch das erste nachchristliche Jahrtausend, verwelkten sie, hinterlassen Ruinen - und beschäftigen uns bis heute.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Woolf, Greg
Titel
Metropolis. Aufstieg und Niedergang antiker Städte
Details
25 Abb. und 6 Karten. 608 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Klett-Cotta Verlag Rotebühlstr. 77 70178 Stuttgart Deutschland