Im September 1945 schockierte das unerwartete Auftauchen der schwer gepanzerten sowjetischen JS-3 (IS-3) Panzer bei der Siegesparade in Berlin die Alliierten. Das britische Kriegsministerium leitete Forschungs- und Entwicklungsprogramme ein, um neue Waffen zu finden, die den JS-3 und künftige sowjetische Panzer ausschalten konnten.
Es wurde beschlossen, dass der schwere Kanonenpanzer FV215 die erste dieser neuen Waffen tragen sollte, und um die Entwicklung zu unterstützen, sollte der FV4005 einen Turm und eine Geschützlafette produzieren, um das Konzept als Selbstfahrlafette zu testen und zu bewerten. Der FV4005 war mit einer QF 183mm L4A1 Panzerkanone bewaffnet. Sie feuerte eine leistungsstarke 183-mm-HESH-Granate ab, und es wurde festgehalten, dass "ein einziger Schuss unabhängig von der Position des Einschlagpunkts zu einer Zerstörung führen würde".
Ed Webster hat fünf Jahre lang in den National Archives in Kew, London, über die britische Panzerantwort recherchiert. In dieser Zeit entdeckte er, dass viele Fakten, die über den FV4005 und den FV215 geschrieben wurden, falsch sind. Dieses Buch korrigiert diese Ungenauigkeiten anhand historischer Primärdokumente, die zu jener Zeit verfasst wurden, und beleuchtet die faszinierende Geschichte einer der größten Panzerabwehrkanonen, die jemals in einen Panzer eingebaut wurden.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Webster, Ed
Titel
FV4005. Including Development of the FV215 and Anti-Tank Guided Missiles
Details
Englischer Text, Paperback, sw- und Farbfotos, Zeichnungen. 96 Seiten.