In alter Zeit galten in Russland die Bojaren als Adel, deren Titel aber nicht erblich waren und die auch keinen festen Grundbesitz hatten. Sie durften einen Beirat des Fürsten wählen, die Bojarenduma, und bildeten eine stehende Leibwache des Großfürsten. Bereits im 14. Jahrhundert wurden dem Adel Güter zur Nutzung überlassen also nicht als fester Besitz, denn dieser blieb dem Großfürsten überlassen. Im 15. Jahrhundert, nachdem der Großfürst von Moskau den Titel Selbstherrscher aller Reußen angenommen hatte, wurden die Bojaren und die entthronten Nachkommen des Rurik aus den kleineren Fürstentümern zu einem Dienstadel, der verpflichtet war, dem Zaren als Beamte oder Offiziere zu dienen. -Wikipedia-