Band 35 der Reihe "Les Batailles Oubliées". Am Ende des Sommers 1793 steht die Französische Republik am Abgrund. Seit dem Frühjahr hat sie in einem Krieg gegen eine mächtige Koalition europäischer Staaten eine Niederlage nach der anderen erlitten, und ihr Territorium ist an allen Grenzen überrannt worden. Am 8. September 1793 gelang es den republikanischen Truppen in Flandern, ihre anglo-hannoverschen Gegner bei Hondschoote zu besiegen und damit die Belagerung von Dünkirchen zu durchbrechen. Dies reichte jedoch nicht aus, um die Pläne des Prinzen von Coburg zu durchkreuzen, der Ende des Monats mit österreichischen Truppen die Belagerung einer der letzten Festungen an der Nordgrenze begann: Maubeuge. Trotz ihrer 20.000 Mann starken Garnison konnte die Festung nicht lange Widerstand leisten. Auf Drängen des Gesandten Lazare Carnot stellte General Jean-Baptiste Jourdan eilig eine Entsatzarmee zusammen. Die Kämpfe fanden am 15. und 16. Oktober statt: 45.000 französische Soldaten griffen 21.000 Österreicher an, die sich südlich von Maubeuge, hauptsächlich um die Dörfer Dourlers und Wattignies, verschanzt hatten. In diesem Band der Reihe "Batailles Oubliées" enthüllt der Autor anhand der Archive beider Kriegsparteien die Wendungen dieser Schlacht, die die Befreiung von Maubeuge sicherstellte und der Republik eine willkommene Atempause verschaffte.