Am 15. August 1945 kündigte Kaiser Hiro-Hito die Kapitulation Japans an. Die Unabhängigkeitsbewegungen nutzen die daraus resultierende Verwirrung und die Schwäche Frankreichs aus, um eine Rückkehr der einstigen Kolonialmacht in ihre Position vor der japanischen Eroberung zu verhindern. In Laos bekämpften die Separatisten Lao-Issara und der Viêt-Minh rund 500 französisch-laotische Guerillakämpfer, die allein die Illusion einer französischen Präsenz aufrechterhielten.
Die französisch-laotischen Kolonialkräfte mußten zwingend verstärkt werden, um standzuhalten. Die einzigen Verstärkungen, die General Leclerc ihnen schicken konnte, waren einige Dutzend Fallschirmjäger des Einsatzdienstes der DGER ("Direction Générale des Études et Recherches") in Kalkutta. Die meisten von ihnen verfügten über gute operative Erfahrung, da sie bereits im besetzten Frankreich mit dem Fallschirm abgesprungen sind und gekämpft hatten, aber nur wenige kannten dieses Einsatzgebiet. Insgesamt wurden Mitte Oktober 1945 120 Fallschirmjäger von Jessore in Indien nach Savannakhet und Pakse in Mittellaos transportiert. Dies wurden dann die Missionen "Kay 1" und "Kay 2". Diese sollten sich als schwieriger erweisen als es sich die Armee ursprünglich vorgestellt hatte. Aus "Kay 1" und "Kay 2" wurden Anfang 1946 das 1. und 2. französisch-laotische Kommando. Der Band schildert in Wort und Bild die Anfänge des Indochinakonflikts nach 1945.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Millour, Phillipe
Titel
Le Service Action au Laos 1945. Missions Kay 1 et Kay 2
Details
Französischer Text, sehr viele sw- und Farbabb., farbige Karten, Großformat. 208 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Histoire et Collections Avenue de la République 5 75011 Paris Frankreich