Krieg ist nach wie vor die chaotischste und zerstörerischste Handlung, zu der unsere Spezies fähig ist. Wir führen nicht nur Krieg gegen diejenigen, mit denen wir nicht einer Meinung sind, sondern kämpfen auch darum, welche Ansichten über den Krieg den Alternativen überlegen sind. Wir führen Krieg mit Ideen, Überzeugungen und Denkweisen sowie mit Kugeln, Bomben und Raketen. Die Taktiken und Technologien sind wichtig, aber nur, wenn die Gesellschaften auch die Grenzen ihrer strategischen, organisatorischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen bei der Definition und Ausübung organisierter Gewalt erkennen können. Ben Zweibelson präsentiert eine völlig neue und bahnbrechende Methode, um Konflikte auf einer metatheoretischen Ebene zu verstehen. Er verbindet Philosophie und Soziologie und bietet eine herausfordernde Synthese mehrerer Kriegsparadigmen, von technologischen, westfälischen Rahmenbedingungen westlicher Industriegesellschaften bis hin zu solchen unter marxistischen Versionen sowie radikalen ideologischen Bewegungen und Sekten. Leser, die sich für Philosophie, Politikwissenschaft, Sicherheitsfragen und Außenpolitik interessieren, werden dieses Buch als äußerst informativ und provokativ empfinden. In diesem Buch treffen diejenigen, die international sanktionierte Kriege führen, auf Befürworter von "Wokefare", radikale Terroristen und Weltuntergangskulte kämpfen gegen totalitäre Regime und vieles mehr. "Reconceptualizing War" unternimmt den Versuch, was noch kein Buch über den Krieg zuvor getan hat: Jede Kriegstheorie bleibt in einem vorherrschenden Kriegsparadigma verankert. Zweibelson nimmt die Leser mit auf eine verblüffende intellektuelle Reise, auf der alle Kriegsparadigmen erklärt, gegenübergestellt und überlagert werden, um ein besseres Verständnis für die anhaltende Faszination unserer Spezies für Konflikte zu erlangen.