Diese Studie, die an das Buch "I Will Not Surrender a Hair of a Horse's Tail" vom selben Autor anknüpft, beginnt mit Victorios Rückkehr nach New Mexico im Januar 1880. Der Feldzug der US-Armee von Januar bis Februar veranschaulicht die operative Täuschungsstrategie, die Victorio einsetzte, um seine eigene logistische Unterstützung zu schützen und gleichzeitig die seiner Gegner zu untergraben. Die Operation am Hembrillo Canyon im April 1880 war die größte Schlacht des Victorio-Feldzugs.
Ende Mai 1880 hatten Victorios Krieger die 9. US-Kavallerie felddienstuntauglich gemacht. Dies wurde durch die Strategie der Apachen erreicht, die direkt und indirekt auf die Pferde und Maultiere der US-Armee abzielten. Doch auch die Apachen erlitten Ende Mai ihre erste große Niederlage in diesem Feldzug. Nachdem sie sich neu formiert und in Nordmexiko ausgedehnte Raubzüge unternommen hatten, griff Victorio im Juli/August 1880 die 10. US-Kavallerie in Westtexas an. Da es ihm nicht gelang, die Verteidigung dieses Regiments zu durchbrechen, zog er sich nach Mexiko zurück. Dadurch konnte sich die US-Armee in New Mexico ausruhen und erholen. Im September 1880 hatte die US-Armee eine grenzübergreifende Operation von zweifelhafter Legalität ausgehandelt. Ziel der als Buell-Expedition bekannten Operation war es, sich mit den Truppen des mexikanischen Staates abzustimmen, um die Apachen zu vernichten. Dieser Band endet damit, dass die mexikanischen Staatstruppen unter der Führung von Oberst Joaquin Terrazas' den Apachen bei Tres Castillos eine schwere Niederlage zufügten. Es wird dargelegt, dass die Rückschläge in Westtexas und bei Tres Castillos zeigen, dass die Apachen Strategien und Taktiken anwandten, die einem Erfolg sehr nahe kamen.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Watt, Robert N.
Titel
Horses Worn to Mere Shadows. The Victorio Campaign 1880
Details
Englischer Text, Paperback, einige sw-Abb., zahlreiche farbige Karten. 475 Seiten.