Die zwischen November 1942 und Mai 1943 ausgetragene Tunesienkampagne des Zweiten Weltkriegs wird oft als der Ort beschrieben, an dem die Alliierten "das Kämpfen gelernt haben". Als entscheidender Höhepunkt des Konflikts, der sich über ganz Nordafrika erstreckte, und als wichtiger Meilenstein für die Eröffnung einer zweiten Front in Europa sah Tunesien amerikanische, britische und französische Streitkräfte zu Lande, zu Wasser und in der Luft gemeinsam die Achsenmächte endgültig vom afrikanischen Kontinent vertreiben. Doch trotz der Bedeutung Tunesiens für die große Erzählung des Zweiten Weltkriegs wurde es von Wissenschaftlern chronisch vernachlässigt, insbesondere im Hinblick auf die Lehren, die die Alliierten aus ihren Erfahrungen während der Kampagne gezogen haben. Diese Monografie untersucht die wenig erforschte Tunesienkampagne aus der Perspektive des militärischen Lernens und beleuchtet einen oft ignorierten Aspekt der Nordafrikakampagne. Gleichzeitig leistet sie einen wichtigen Beitrag zu unserem Verständnis davon, wie die Alliierten vor ihrer Rückkehr nach Europa 1943/44 gelernt und sich weiterentwickelt haben. "Lighting the Torch" zeigt, dass es Nordafrika war, wo die Alliierten die Organisationen, Doktrinen und Prozesse entwickeln konnten, die für eine effektive multinationale Kampagne in der Luft, zu Wasser und zu Lande notwendig waren, sowie das Kommandotalent, die Kampferfahrung und die Technologien, um Schlachten erfolgreich zu führen und zu gewinnen. Diese Lektionen sollten sich als entscheidend erweisen, als die Alliierten schließlich auf den europäischen Kontinent zurückkehrten. Sie bildeten die Grundlage für die erfolgreichen Invasionen in Sizilien, Italien und der Normandie und ermöglichten es den Alliierten, sich ihren Weg über den Kontinent bis zur endgültigen Kapitulation der Achsenmächte zu erkämpfen.
Autor
Wallace, Sam
Titel
Lighting the Torch
Details
Englischer Text, 11 sw-Abb., Karten. 244 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Untertitel
The Tunisian Campaign and Forging an Allied Way of War 1942-43