Band 30 "From Retinue to Regiment 1453-1618" präsentiert erstmals eine chronologische, detaillierte und reich bebilderte Darstellung der Entwicklung der Kriegsführung auf dem südostasiatischen Festland während der frühen Neuzeit. Es beginnt mit der Beschreibung des mittelalterlichen militärischen Erbes der Region, das von der Verwendung von Kriegselefanten geprägt war. Im späten 14. Jahrhundert tauchten die ersten Feuerwaffen auf, die in einer langen Reihe von Kriegen zwischen Birma (Myanmar) und Siam (Thailand) neben Elefanten und Kavallerie eingesetzt wurden. Spannende Belagerungen und dramatische Seeschlachten werden ebenso behandelt wie viel faszinierendes Material über den Glauben an Omen und Wahrsagerei und die Auswirkungen ausländischer Söldner. Während Kanonen um sie herum sind, dienen Elefanten als Reittiere für edle Nahkämpfe, als lebende Rammböcke gegen Stadttore und in Form des kostbaren und begehrten weißen Elefanten als Vorwand und Ausrede für den Krieg selbst. Der Text wird durch eine große Anzahl sorgfältig ausgewählter Fotografien, Karten und speziell in Auftrag gegebener Kunstwerke ergänzt, die die Waffen und Rüstungen des südostasiatischen Kriegers und seiner Elefanten auf eine noch nie dagewesene Weise präsentieren.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Turnbull, Stephen
Titel
Elephants and Gunpowder. Southeast Asian Warfare 1380-1700