Die verschiedenen Versuche, Irland die Selbstbestimmung zu geben, gipfelten schließlich im 3. Selbstregierungsgesetz, das unmittelbar zur Gründung der "Ulster Volunteer Force" (UVF) beitrug. Die UVF umfasste nicht nur das ländliche und städtische protestantische Ulster von der Atlantikküste in Donegal bis zu den Werften im Osten Belfasts, sondern auch die unterschiedlichen politischen Ideale der einzelnen Mitglieder.
Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs war sie zu einer Organisation bewaffneter Freiwilliger geworden, die als erste in großem Umfang Motorradfahrer und Kraftfahrzeuge einsetzte und als erste gepanzerte Lkw für Straßenpatrouillen verwendete. Sie war auch eine der ersten Organisationen im 20. Jahrhundert, die vor dem Hintergrund des zunehmenden Frauenwahlrechts im Vereinigten Königreich und in den USA die vielfältige Rolle der Frauen in der Kriegsführung anerkannte. Dieses Buch erzählt sowohl die Geschichte der "Home Rule"-Periode als auch die Geschichte der "Ulster Volunteer Force", die als Reaktion auf die "Home Rule"-Krise gebildet wurde. Dieses Buch stützt sich auf eine Reihe von Berichten aus erster Hand, zeitgenössischen Zeitungsberichten, UVF-Papieren und Aufzeichnungen des Somme-Museums. Das Buch ist mit einer Reihe von bisher unveröffentlichten Bildern illustriert.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Orr, David R./Truesdale, David
Titel
Ulster Will Fight. Band 1: Home Rule and the Ulster Volunteer Force 1886-1922