Dies ist ein Bericht darüber, wie die 1. (und einzige) polnische Panzerdivision im Westen unter der Führung von General Stanislaw Maczek aus der Asche der Niederlage entstand und es schaffte, im August 1944 an der Seite der Westalliierten nach Europa zurückzukehren, während sie versuchte, sich aus der Innenpolitik der polnischen Exilregierung herauszuhalten. In Europa errang die Division Ruhm, Ehre und Siege, konnte aber aufgrund der Politik der Nachkriegsordnung in Europa Polen nicht befreien. Der Bericht über die Aufstellung und den Kampfeinsatz der Division wurde anhand polnischer, englischer und deutscher Quellen umfassend recherchiert und umfasst die Ausbildung in Schottland, den ersten Einsatz der Einheit in der Normandie, die Falaise-Lücke und den Hügel 262, den Vormarsch nach Belgien und Holland sowie den endgültigen Sieg auf deutschem Boden. Der Text wird durch fast 100 Fotos (viele davon bisher unveröffentlicht), Karten und detaillierte Anhänge, darunter eine Liste der Medaillenträger der Division, ergänzt. Die Politik der polnischen Armee wird ebenso untersucht wie das historische Vermächtnis des polnischen Soldaten im Exil. Dies hilft dem Leser, die Frustration der Polen zu verstehen, als sie versuchten, eine Panzereinheit zu bilden - diese war nicht nur als Teil der polnischen Armee, die an der Seite der Alliierten kämpfte, von Wert, sondern auch von erheblichem politischem Wert für die Polen, die versuchten, ihre Würde und Souveränität zu bewahren. Die Schlussfolgerung deutet auf einen eher hohlen Sieg für die Polen im Mai 1945 hin, da Deutschland zwar besiegt wurde, Polen jedoch weiterhin besetzt blieb, diesmal von der Sowjetunion.