Band 133 der Reihe "Century of the Soldier 1618-1721". Artilleriezüge sind ein vernachlässigter Aspekt der Militärgeschichte des Englischen Bürgerkriegs, trotz des reichen Archivmaterials, das sie hinterlassen haben. Einige Historiker haben sie als wenig einflussreich in der Schlacht abgetan, während sie ihre Nützlichkeit in der Belagerungskriegsführung anerkennen. "The Trayne of Artillery 16421646" versucht, diese Wahrnehmung in Frage zu stellen und sicherzustellen, dass die Bedeutung von Artilleriezügen für die Armeen des Bürgerkriegs breitere Anerkennung findet. Auf der Grundlage bisher unveröffentlichter Archivmaterialien und einer Vielzahl anderer Quellen untersucht "The Trayne of Artillery 16421646" die Organisation, Ausrüstung und den Einsatz von Artillerie. Es untersucht die zeitgenössische Artilleriedoktrin, wie sie von Militärschriftstellern formuliert wurde, und vergleicht diesen theoretischen Rahmen mit Belegen aus schriftlichen Berichten. So bietet es ein umfassendes Verständnis der operativen Praxis und hebt Bereiche hervor, in denen die Praxis von der Theorie abwich. "The Trayne of Artillery 16421646" bietet erstmals in einem einzigen Band eine detaillierte Untersuchung der wichtigsten Artilleriezüge, die sowohl von den parlamentarischen als auch von den royalistischen Streitkräften aufgestellt wurden, darunter die des Earl of Essex, des Earl of Manchester, von Sir William Waller, der royalistischen Oxford-Armee und der New Model Army. Es untersucht auch die kleineren Artilleriezüge, die von regionalen Streitkräften aufgestellt wurden, und präsentiert ein möglichst vollständiges Bild dieses oft übersehenen und missverstandenen Themas. "The Trayne of Artillery 16421646" wird sowohl Militärhistoriker der britischen Bürgerkriege als auch Leser ansprechen, die sich für die Entwicklung und den Einsatz der Artillerie interessieren. Auch Wargamer und Reenactors werden in diesem Band viel Wertvolles finden.