1917 war ein verzweifelt hartes Jahr für die Alliierten. Die Streitkräfte Frankreichs, Russlands und Italiens befanden sich auf einem Tiefpunkt, während die Mittelmächte wiedererstarkt zu sein schienen. Mitte des Jahres war nur noch die britische Armee zu größeren Offensivoperationen an der Westfront fähig. Sie war gezwungen, die Hauptlast des Krieges zu tragen und fand sich in harten Kämpfen gegen einen erfahrenen und entschlossenen deutschen Feind wieder. So wurde das Jahr nicht nur durch die verschlammte dritte Ypern-Schlacht (Passchendaele), sondern auch durch die Großoffensiven bei Arras, Messines Ridge und Cambrai geprägt.
Das Buch bringt führende Wissenschaftler des Ersten Weltkriegs zusammen, um die britische Armee im Jahr 1917 zu untersuchen. Die Aufsätze befassen sich mit der großen Strategie, der taktischen Entwicklung und Ausbildung, der Aufrechterhaltung der Moral und der Bedeutung der Nachrichtenbeschaffung. Außerdem enthält es aufschlussreiche Studien zu entscheidenden Schlachten und Gefechten wie dem Vormarsch auf die Hindenburglinie, die dritte Schlacht an der Scarpe und dem furchtbaren Kampf um den Wald von Bourlon. Auf der Grundlage neuester Forschungsergebnisse bietet dieser Band wertvolle neue Einblicke in die Erfahrungen der britischen Armee in diesem kontroversen Jahr.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Jones, Spencer (Hrsg.)
Titel
The Darkest Year. The British Army on the Western Front 1917