Band 7 der Reihe "Warpaint Special". Die Curtiss SB2C Helldiver war eines dieser Flugzeuge, die man entweder liebte oder hasste - dazwischen gab es nichts. Die Helldiver wurde in aller Eile für den bevorstehenden Krieg entwickelt, von größtenteils ungelernten Arbeitskräften gebaut und dabei vom Kunden mit zusätzlichen Änderungen und Anforderungen bombardiert. Selbst unter diesem Druck gelang es Curtiss, einen flugfähigen Prototyp zu produzieren, auch wenn sich bald Stärken und Konstruktionsprobleme zeigten. Dafür sind Prototypen ja da, aber das erste Serienmodell, die Dash-1, war mit so vielen Problemen behaftet, dass ein Flugzeugträgerkapitän forderte, die Helldivers aus dem Dienst zu nehmen und die ausgeladenen Douglas Dauntless-Sturzkampfbomber wieder einzusetzen. Ab der SB2C-3, nach einem umfassenden Modifikationsprogramm, entstand ein kompetentes Kampfflugzeug. Die Helldiver-Staffeln, die 1944/45 eingesetzt wurden und nun von schnellen Flugzeugträgern aus operierten, trugen den Krieg bis nach Tokio. Nach 1945 blieb die Helldiver im aktiven Dienst, bis sie durch die Douglas AD-1 Skyraider ersetzt wurde. Im Ausland wurden spätere Modelle von Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal und Thailand eingesetzt. Die Royal Navy bildete ebenfalls eine einzige Staffel, die jedoch nie zum Einsatz kam. Nach Flugtests in Großbritannien erklärte Eric "Winkle" Brown, dass die Helldiver das schlechteste Flugzeug sei, das er je geflogen habe.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Darling, Kev/Pearson, Sam (Illustr.)
Titel
Curtiss SB2C Helldiver
Details
English text, Paperback, sehr viele sw-Fotos, farbige Flugzeugprofile, Zeichnungen, Großformat. 116 Seiten.