Bis zum Sommer 1943 hatten sich die sowjetischen Partisanentruppen von kleinen, unorganisierten Gruppen zu einer beeindruckenden Streitmacht entwickelt. Hitler, der noch immer einige Vorteile hatte, hoffte, einen Vorstoß der Roten Armee in der Nähe von Kursk zu zerschlagen und die Frontlinien durch eine lokale Offensive zu verkürzen. Die Sowjets ahnten jedoch den Angriff voraus und errichteten umfangreiche Verteidigungslinien, um ihn zu vereiteln, wobei sie eine große Anzahl von Partisanen einsetzten, um die deutschen Vorbereitungen zu stören. In der kritischen Phase des Jahres 1943 kam es hinter den deutschen Linien zu heftigen Kämpfen, insbesondere während der "Schlacht um die Eisenbahn" im Juli und August. Stalins Partisanen arbeiteten unermüdlich daran, den Nachschub und den Truppentransport der Deutschen zu blockieren, sodass diese sich mit einer wachsenden Aufstandsbewegung auseinandersetzen mussten. Dr. Antonio J. Munoz untersucht in seinem Buch diese Guerilla-Operationen und verwendet dabei deutsche Karten, um die Bewegungen der Partisanen und die Reaktion der Deutschen, zu der auch verstärkte Anti-Partisanen-Operationen gehörten, detailliert darzustellen. Das Jahr 1943 markierte einen Wendepunkt im Krieg an der Ostfront. Während Stalingrad 1942 die Unfähigkeit Deutschlands offenbarte, in Russland zu gewinnen, zeigte die gescheiterte Schlacht von Kursk 1943 die unvermeidliche Niederlage im Krieg. Die Partisanen waren so erfolgreich, dass bis August 1943 nur noch 80 % der Züge mit Nachschub die Frontlinien der Heeresgruppe Mitte erreichten.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Munoz, Antinio J.
Titel
Hitler's war against the Partisans during the Kursk Offensive
Details
Englischer Text, 16 sw-Abb. 288 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Frontline Books 47 Church Street, Barnsley S70 2AS South Yorkshire Vereinigtes Königreich