Während des Amerikanischen Revolutionskriegs stützten sich die Briten in hohem Maße auf einige loyalistische Provinzialeinheiten, die vor Ort aufgestellt wurden. Das war besonders sinnvoll, da sie das Gelände und die örtlichen Gegebenheiten kannten.
Das war der Fall bei den Butler's Rangers, die von John Butler, einem Veteranen der französisch-indianischen Kriege, aufgestellt wurden. Das Regiment bestand größtenteils aus loyalistischen Flüchtlingen, die nach dem Ausbruch der Revolte in den amerikanischen Kolonien nach Kanada geflohen waren und sich 1777 in der Schlacht von Saratoga ausgezeichnet hatten.
Dieses Regiment war als Hilfstruppe der leichten Infanterie für Sondereinsätze und Guerillakrieg konzipiert. Ihre angebliche Beteiligung an den Massakern im Wyoming Valley und im Cherry Valley verschaffte ihnen bei den übrigen Truppen einen unbarmherzigen Ruf.
Nach Kriegsende wurde das Regiment demobilisiert und ließ sich in der Niagara-Region in Ontario, Kanada, nieder.