Schweizer Söldner waren zur Zeit der Renaissance in ganz Europa verbreitet. In einer Zeit, in der die militärischen Befehlshaber eher dazu neigten, erfahrene und gut ausgebildete Berufssoldaten anzuheuern, als auf feudale Abgaben von ungelernten Soldaten zurückzugreifen, waren diese kämpferischen Männer sehr gefragt.
Sie entwickelten einen einzigartigen Kampfstil, bei dem tiefe Kolonnen von Männern mit ihren berühmten langen Piken bewaffnet und von Hellebardieren und Plänklern unterstützt wurden. Bis zur Ankunft der Handfeuerwaffen auf den europäischen Schlachtfeldern galt jede Armee, die genügend Einheiten der Schweizer Infanterie umfasste, als unschlagbar.
Unsere Figur zeigt einen Hellebardier in der für den Kanton Uri typischen schwarz-gelben Kleidung.