Band 14 der Reihe "Compagnie d'Elite". In unserer Militärgeschichte bieten die Kantinenmädchen Stoff für ein ebenso ungewöhnliches wie schwer zu definierendes Thema. Sind sie eine französische Ausnahme? "Zu keiner Zeit hatten die europäischen Armeen, außer denen Frankreichs, uniformierte Lebensmittelhändlerinnen, die den Regimentern beigeordnet waren und den Armeen auf das Schlachtfeld folgten", heißt es 1890 in der Broschüre "Les Cantinières françaises" (Die französischen Kantinenmädchen).
Da die Akteurinnen dieser einzigartigen nationalen Geschichte kaum zur Feder griffen und sich am Rande der Armeen befanden, fehlten direkte Zeugnisse, und auch die administrativen Quellen waren spärlich. Allzu oft bleiben nur ungleich glaubwürdige Namenslisten, mit Fabulierlust behaftete Kriegsanekdoten oder die Darstellung eines Alltags, der durch einen sehr männlichen Blick korrigiert wird. Der Militärhistoriker Robert Laulan (1929) schrieb: "Die Geschichte der Kantinenmädchen Frankreichs zu erwähnen, bedeutet, das malerischste, emphatischste und populärste Kapitel des weiblichen Heroismus aufzugreifen, nämlich das der Soldatin, die mit den Vorteilen ihres Geschlechts, die sie nicht verleugnen will, männliche Eigenschaften wie Einfallsreichtum, Ausdauer, Elan und Tapferkeit verbindet".
In diesem Heft werden ihre Rolle, ihre Uniformierung und ihr Alltag beschrieben.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Delpérier, Louis/Guillemot, Pierre-Baptiste
Titel
Les cantinières
Details
Französischer Text, Paperback, zahlreiche sw- und Farbabb., darunter 70 farbige Uniformillustrationen, Großformat. 65 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Epopées Guillaume Bretegnier Avenue de Seceaux 8 78000 Versailles Frankreich