Sonderheft 31 der Reihe "Gazette des Armes". Fast ein Jahrhundert lang waren Lee-Metford- und Lee-Enfield-Gewehre auf allen Kontinenten Akteure der Zeitgeschichte. Die Lee-Metfords, die ersten kleinkalibrigen Repetiergewehre der britischen Armee, wurden von Lord Kitcheners Soldaten im Sudan gegen die Truppen des Mahdi und später in Südafrika gegen die Buren eingesetzt. Ihre verkürzte Version, die SMLE (Short Magazine Lee Enfield), landete 1914 mit den Soldaten des britischen Expeditionskorps in Frankreich, die zur Unterstützung der französischen Armee entsandt wurden.
Zwischen den beiden Weltkriegen nahmen die Lee-Enfields an "Befriedungsmissionen" in Indien und im Nahen Osten teil. Eine modernisierte Version, die als "Gewehr Nr. 4" bezeichnet wurde, wurde 1926 verabschiedet, ging aber erst ab 1940 in Produktion. Sie nahm zusammen mit den britischen Soldaten an den Kampagnen zur Befreiung Europas teil und wurde anschließend in großen Mengen mit Fallschirmen an die europäischen Widerstandsbewegungen verteilt, weshalb es nicht ungewöhnlich ist, dass man sie noch heute in einigen französischen Scheunen entdeckt. Das vorliegende Buch beschreibt die Geschichte und die Entwicklung dieser Gewehrfamilie, die sowohl bei Sammlern als auch bei Schützen mit alten Waffen immer noch sehr beliebt ist.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Guillou, Luc
Titel
Les fusils Lee-Enfield. Les Armes Réglementaires de la British Army
Details
Französischer Text, Paperback, ca. 200 sw- und Farbfotos, Großformat. 82 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Libraire du Collectioneur Editions Memorabilia 24 rue Clément Ader 91280 St Pierre du Perray Frankreich