Seit über 50 Jahren wird die Verteidigung der vitalen Interessen Frankreichs durch seine nukleare Abschreckungsstreitmacht gewährleistet, die in ihrer Blütezeit aus Bombern, Raketen auf dem Albion-Plateau und atomgetriebenen U-Booten mit ballistischen Raketen bestand. Seit Oktober 1964 hält die bemannte Luftstreitmacht kontinuierlich strategische und taktische nukleare Wachsamkeit aufrecht. Wie die atomgetriebenen U-Boote mit ballistischen Raketen kann auch diese jederzeit verfügbare und einsatzbereite Komponente auf Befehl des Staatspräsidenten in Alarmbereitschaft versetzt und aktiviert werden, sollte sich die extreme Schwere und Unmittelbarkeit einer Bedrohung für Frankreich bestätigen. Erstmals schildert ein Buch die Geschichte der französischen Atomflugzeuge, ihrer Atomwaffen und ihrer Abschreckungsmissionen, die von den Strategischen Luftstreitkräften - dem ältesten Kommando der französischen Luftwaffe - seit 1964, von den Taktischen Luftstreitkräften von 1973 bis 1991 und von der französischen Marine seit 1979 durchgeführt wurden. Alle luftgestützten Atomwaffensysteme - die Kombination aus Flugzeug und Atomwaffe - werden in ihrem jeweiligen Kontext, sowohl aus technischer als auch aus operativer Sicht, auf Staffel- und Flottillenebene untersucht: Mirage IV A/ANM, Mirage IV P/ASMP, Mirage III E/ANT, Jaguar A/ANT, Super Étendard/ANT, Super Étendard SEM/ASMP, Mirage 2000 N/ASMP, Mirage 2000 Nk3/ASMP-A, Rafale M F3/ASMP-A und Rafale B F3/ASMP-A. Die Geschichte dieser bemannten Luftfahrzeuge, verfasst von einem der besten Spezialisten auf diesem Gebiet, ist reich bebildert mit zahlreichen, oft seltenen und unveröffentlichten Dokumenten, was sie zu einem Nachschlagewerk macht.