mit Tarrasschirm und Schießgestell Gewicht: 165 Zentner Kaliber: ca. 40 cm Kugel aus Stein Eine geschraubte Hauptbüchse, das Geschütz hieß ursprünglich "Herzogin" (Entwurf: Cod. 10.824, Österreichische Nationalbibliothek Wien) und wurde von Maximilian um 1500 in "Weckauf" umbenannt. Der "Weckauf" spielte bei der Eroberung der Festung Kufstein 1504 eine rühmliche Rolle. Der wahrscheinlich gleiche "Purlepaus" (ebenfalls ein Hauptstück) wurde nach der Belagerung von Kufstien 1504 eingegossen. Es handelt sich bei den beiden Geschützen wahrscheinlich nicht um Geschütze die Maximilian, sondern um solche, die Siegmund gießen ließ. Der Meister dieser Schraubstücke ist unbekannt. Das 1536 in Innsbruck eingegossene Hauptstück "Weckauf" könnte von Hans Selos stammen, der auch 1507 zwei Hauptbüchsen von "2 Stucken mit Riglen", also geschraubte Stücke goss. aus: "Der Tiroler Geschützguss 1400-1600" von Erich Egg ohne Figuren.
Gruppe
Vollplastische Figur(en)
Beschaffenheit
unbemalt, unmontiert (Bausatz, Kit)
Größe/Maßstab
Größe 30 mm
Material
Zinnlegierung 55%Sn 39%Pb 6%Sb
Epoche
Mittelalter
Zeit
1487 - 15. Jh.
Nationalität/Ort
Europa
Zustand
Ladenneu
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