Das Buch zeichnet erstmals die vollständige Historie des Marinejagdflugzeugs Fairey Fulmar nach. Als eilig umgebauter leichter Bomber - von der RAF abgelehnt und im Kampf gegen Messerschmitts und Zeros zunehmend veraltet - entwickelte sich die Fulmar wider Erwarten zum erfolgreichsten Jagdflugzeug der Royal Navy im Zweiten Weltkrieg. Die Fairey Fulmar war das im Zweiten Weltkrieg erfolgreichste Jagdflugzeug des Fleet Air Arm. Doch diese schlichte Tatsache verdeckt die Widersprüche, die den Kern der Geschichte der Fulmar ausmachen. Als das Flugzeug 1940 - auf dem Höhepunkt der Luftschlacht um England - in Dienst gestellt wurde, schien es die Marineflieger auf Augenhöhe mit "The Few" zu bringen; war es doch das erste Marinejagdflugzeug, das sowohl die Acht-Kanonen-Bewaffnung als auch den legendären Rolls-Royce-Merlin-Motor der Spitfires und Hurricanes der RAF übernahm. Dennoch war die Fulmar kein wendiger Abfangjäger. Als Umbau eines gescheiterten leichten Bombers konzipiert, um eine Lücke im hoffnungslos unzureichenden Flugzeugbestand des Fleet Air Arm zu schließen, war die Fulmar groß, schwer und im Luftkampf den besten Jagdflugzeugen der Achsenmächte nicht gewachsen. Dennoch besaß sie verborgene Stärken, die es den Marinepiloten ermöglichten, das Blatt gegen den Feind zu wenden - selbst dann, wenn bereits alles verloren schien. Von den Schlachten von Tarent und Matapan bis hin zum Kessel von Malta im Mittelmeer, von den eisigen Weiten der arktischen Geleitzugrouten bis zum japanischen Vorstoß in den Indischen Ozean - und später bei den ersten, noch zögerlichen Schritten hin zur radargestützten Nachtjagd: Die Fulmar wuchs über ihre wenig vielversprechenden Ursprünge hinaus und spielte eine entscheidende Rolle für den Sieg der Alliierten.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Willis, Matthew
Titel
Fairey Fulmar
Details
Englischer Text. 176 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Untertitel
The Fleet Air Arm’s Unlikely Hero
The Crowood Press Rambsbury SN8 2HR Marlborough, Wilts, Vereinigtes Königreich