Der Erweiterungsbau der Reichskanzlei wurde von 1928 bis 1930 vom Architekten Eduard Jobst Siedler unter Mitwirkung seines Assistenten Robert Kisch errichtet. Das Gebäude war das einzige Regierungsgebäude, das in der Zeit der Weimarer Republik entstanden war. Der Erweiterungsbau der Reichskanzlei war eine Besonderheit im ab 1938 von Albert Speer errichteten Ensemble der Neuen Reichskanzlei. Denn dessen historische Fassade wurde zwar größtenteils erhalten, andererseits stark modifiziert, um es in das Bauensemble der Neuen Reichskanzlei zu integrieren. In dem hier vorliegenden Band der Buchreihe werden die Umbauten beschrieben, die Albert Speer an der Fassade des Gebäudes Wilhelmstraße 78 in den Jahren 1934 bis 1939 vornahm. Dabei wird auch auf den Anbau des Führerbalkons eingegangen, den Albert Speer 1935 am Gebäude anbringen ließ. Der Führerbalkon wurde zum bekanntesten Bauteil der Reichskanzlei. Denn hier nahm Adolf Hitler Paraden ab und hielt Ansprachen vor den auf dem Wilhelmplatz stehenden Menschenmassen. Weitere Hauptthemen des Buches sind der im Zusammenhang mit der Errichtung der Neuen Reichskanzlei vorgenommene Einbau des großen Doppelportals sowie die von Albert Speer neu geschaffene Durchfahrt, die die Wilhelmstraße mit dem innenliegenden Ehrenhof der Neuen Reichskanzlei verband.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Neubauer, Christoph
Titel
The Reich Chancellery. A Works Analysis. Band 4: Führer Balcony/Large Double Portal/Passageway. Albert Speer. New Reich Chancellery/Exterior/Wilhelmstrasse 78/1934-1949
Details
Englischer Text, 123 meist farbige Abb., Großformat. 100 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Christoph Neubauer Verlag Buschmühlenweg 2 15230 Frankfurt (Oder) Deutschland