Dornier's First Night Fighters and their Operations with the Luftwaffe. Dornier Do 17 Z-7 Kauz I, Do 17 Z-10 Kauz II & Do 215 B-5 Kauz III In diesem Buch wird detailliert beschrieben, wie Dornier seinen mittleren Bomber Do 17 Z in kurzer Zeit zum Nachtjäger umbauen konnte, wie AEG und Telefunken das Infrarotgerät Spanner I und das Radar FuG 202 B/C entwickelten und wie sich die Nachtjagdtaktik der Luftwaffe von Langstreckeneinsätzen über England im Jahr 1940 bis hin zu einer komplexen Zusammenarbeit in den Jahren 1941 und 1942 zwischen bodengestützten Radarstationen auf dem europäischen Festland und mit Radar ausgestatteten Do 215 B-5 "Kauz III", die zum erfolgreichen Abfangen von RAF-Bombern auf ihren Flügen zu und von Zielen geführt wurden.
Der wichtige Beitrag, den die weniger als 40 umgebauten "Kauz"-Nachtjäger in den ersten Kriegsjahren leisteten, wird in einen größeren Zusammenhang gestellt, und ihre spätere Verwendung als Nachtjagdtrainer, Übungsflugzeuge und Versorgungsflugzeuge wird ebenfalls untersucht, wobei die Einsätze bis zum Kriegsende 1945 berücksichtigt werden. Der Haupttext wird durch Hunderte von seltenen zeitgenössischen Fotos, Karten, speziell in Auftrag gegebene Farbprofile und Daten aus zahlreichen Logbüchern ergänzt, um ein möglichst vollständiges Bild der Entwicklung und des Einsatzes der "Kauz" I, II und III zu vermitteln. Der Zweite Weltkrieg war erst wenige Monate alt, als der Generalstab der Luftwaffe zu der Überzeugung gelangte, dass es dringend notwendig war, eine schlagkräftige Nachtjägertruppe aufzubauen. Zu dieser Zeit lag Deutschland hinter einem seiner Hauptfeinde, England, zurück, das bereits Bordradargeräte für den Einsatz in seinen Nachtjägern testete.