Diese Autobiografie erzählt, wie ein US-amerikanischer Kavallerist den Untergang einer alten Welt miterlebte und die Geburt einer neuen erdulden musste. Von den berittenen Übungen in Fort Riley bis zu den Dschungeln von Los Negros und Leyte umspannte seine Reise den Übergang der US-Armee von der berittenen zur mechanisierten Kriegsführung und den Wandel von jugendlichem Stolz zu lebenslangen Traumata. Die Erinnerungen eines Soldaten des 5. US-Kavallerieregiments führen den Leser von den Grenzpatrouillen der Vorkriegszeit zu den verzweifelten Schlachten im Pazifik: die Rettung von 3.700 Internierten, darunter Krankenschwestern, in Santo Tomas; die brutalen Häuserkämpfe in Manila; und der tägliche Kampf ums Überleben in den Tropen. Öffentliche Aufzeichnungen stehen neben persönlichen Zeugenaussagen - Flammenwerfer, die Gebäude säubern; ein verwundeter japanischer Soldat, der eine Granate zündet und sich und seinen amerikanischen Retter tötet; und die bittere Erkenntnis: "Je mehr wir gegen sie kämpften, desto mehr wurden wir wie sie". Unter den Millionen Soldaten, die dienten, begannen nur wenige ihre Laufbahn bei der Kavallerie, und noch weniger trugen die Last des Krieges so lange. Diese Memoiren folgen dem Schicksal eines solchen Soldaten und schildern, wie Pflicht, Gewalt und Verlust einen Schatten warfen, der ihn 65 Jahre lang begleitete.