Ein ehrlicher und facettenreicher Blick auf das Leben als Sicherheitsdienstleister im Irak in den ersten Jahren nach der amerikanischen Invasion. Es ist nicht nur eine Geschichte über das Überleben von Sprengfallen und Feuergefechten beim Schutz amerikanischer Auftragnehmer - obwohl diese Momente lebhaft erzählt werden -, sondern auch eine Erkundung der umfassenderen, oft unerwarteten Erfahrungen, die die zweieinhalb Jahre des Autors im Irak geprägt haben. Das Buch ist in eine Reihe prägnanter, in sich geschlossener Kapitel gegliedert und fängt eine Vielzahl von Ereignissen und Begegnungen ein: rasante Unfälle, angespannte Konfrontationen mit irakischen Sicherheitskräften, die allgegenwärtige Unsicherheit, wem man vertrauen kann, und die Belastung, die das Leben in einem Kriegsgebiet - aber außerhalb des Schutzes des Militärs - für Auftragnehmer, Kunden und Einheimische gleichermaßen mit sich bringt. Der Fokus liegt nicht nur auf dem Einsatz, sondern auch auf den alltäglichen Herausforderungen und den Strategien, die notwendig sind, um in einer so gefährlichen und unberechenbaren Umgebung sicher zu bleiben. Das Buch stellt die verschiedenen Menschen vor, denen der Autor bei seiner Arbeit begegnet ist, von ehemaligen Green Berets, britischen Royal Marines und südafrikanischen Kommandosoldaten bis hin zu Gurkhas, einem ehemaligen Mitglied der französischen Fremdenlegion, und sogar einem buddhistischen Mönch. Es gibt Geschichten von heldenhaften, überlebensgroßen Figuren und von Gesetzlosen, die in den Irak kamen, weil sie nirgendwo anders hinpassten, und am Ende auch dort nicht hineinpassten. Es befasst sich auch mit dem Leben irakischer Zivilisten, die inmitten des Chaos Einblicke in Freundlichkeit und Menschlichkeit gewährten. Diese Geschichten bieten den Lesern eine nuancierte und persönliche Perspektive auf ein herausforderndes und komplexes Kapitel moderner Konflikte.