Ein Band aus der Reihe "Wehrmacht im Kampf". 1941 wurden entlang der Nordküste Skandinaviens militärische Operationen von großen Verbänden durchgeführt - zum ersten Mal in der Geschichte der Kriegsführung. Eine moderne Armee drang plötzlich in diese abgelegene und unwirtliche Region vor, die damals noch nicht die Bedeutung hatte, die sie später in der Strategie des Kalten Krieges an den Polen erlangen sollte. Die arktische Front war der nördlichste Schauplatz des Krieges, den Deutschland gegen Russland führte. Vier Jahre lang kämpften deutsche Truppen aller Teilstreitkräfte der Wehrmacht Seite an Seite mit finnischen Grenztruppen. Der Höhepunkt des Krieges an der arktischen Front war die Aufstellung und der Vormarsch des deutschen Gebirgsheer Norwegens im Sommer und Herbst 1941. Unter dem Kommando des Gebirgsgenerals Eduard Dietl und bestehend aus der 2. und 3. Gebirgsdivision rückte das Gebirgsheer aus dem besetzten Nordnorwegen vor, versammelte sich im Petsamo-Korridor in Nordfinnland und drang in russisches Gebiet ein, um Murmansk einzunehmen. Es erreichte sein Ziel jedoch nicht. Dieser Bericht über die Operation wurde von Wilhelm Hess, Quartiermeister des Gebirgswachtkorps Norwegen, verfasst. Er stützt sich auf seine persönlichen Erfahrungen mit den Bedingungen und Aktionen an der Arktisfront, um die Umgebung, den Ablauf der Ereignisse und die Gründe für bestimmte Entscheidungen zu beschreiben und zu analysieren. Neben der Beschreibung des Ablaufs der Operationen des Gebirgswachtkorps gibt Hess Einblicke, wie sich das Gelände, die Versorgungslage und die Kriegsführung auf See auf diese Operationen auswirkten.