Die römische Marine der Kaiserzeit war die mächtigste Seestreitmacht, die es je gab, bevor sich die europäischen Flotten in den letzten Jahrhunderten entwickelten. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht beschäftigte die römische Marine Zehntausende von Seeleuten, Marinesoldaten und Handwerkern, die eine Flotte von Kriegsschiffen bemannten und unterhielten, die weitaus größer war als alles, was heute existiert. Und doch sind diese Kriegsschiffe, also quasi die Werkzeuge, die es der römischen Marine ermöglichten, die Meere zu beherrschen, bisher nur unzureichend untersucht worden.
Das Buch zeigt die Entstehung und Entwicklung des römischen Kriegsschiffs über acht Jahrhunderte und wie Schiffe entwickelt wurden, um den Umständen der verschiedenen Einsatzbereiche, den verschiedenen Funktionen, die sie erfüllen mussten, und der sich verändernden Natur und Kampfesweisen ihrer Feinde gerecht zu werden.