Diese Studie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, um zu verstehen, wie Russland hybride Kriegsführung gegen seine Nachbarländer - Staaten an der Schnittstelle zwischen Ost und West - betreibt. Das Buch befasst sich mit der Anfälligkeit dieser Länder gegenüber russischem Einfluss und hybriden Kriegstaktiken sowie mit ihren Reaktionen auf diese Sicherheitsherausforderung. Es enthält eine genaue Untersuchung der lokalen Entwicklungen in Staaten wie der Ukraine, Belarus, Finnland, Armenien, Serbien und vielen anderen, analysiert spezifische Szenarien und Praktiken und stützt sich auf diese Beobachtungen, um ein aktuelles konzeptionelles Verständnis des Phänomens der hybriden Kriegsführung zu entwickeln. Die Wissenschaft konzentriert sich häufig nur auf Russland und behandelt Länder, die russischen hybriden Maßnahmen ausgesetzt sind, als passive Opfer, wodurch ein zu schematisches Bild des russischen Verhaltens entsteht. Dieses Buch behandelt diese Staaten stattdessen als eigenständige Akteure und bewertet ihr Potenzial, die spezifischen Sicherheitsprobleme, die sich aus ihrer geografischen und politischen Lage ergeben, anzugehen und ihnen entgegenzuwirken.