Germanen um 400 n. Chr. Die Völkerwanderung erreicht während der Zeit vom 4. bis 6. Jahrhundert ihre größte Intensität. Ausgelöst durch Wanderungsbewegungen der Hunnen, die plötzlich ihre Siedlungsgebiete in den Steppen nordöstlich des Schwarzen Meeres verlassen, geraten die germanischen Völker in Bewegung und werden gewaltsam über die Grenzen des schon morschen Römischen Reiches gedrückt. Die Römer siedeln einige Stämme z.T. als Bundesgenossen in gefährdeten Gebieten an und können den Untergang des Imperiums damit etwas verzögern. Während der drei Jahrhunderte verlassen z.B. die Westgoten ihr Siedlungsgebiet an der Donau und errichten ein großes Reich in Südfrankreich und Spanien, die Angeln und Sachsen erobern vom heutigen Norddeutschland aus das von den Römern Anfang des 5. Jahrhunderts geräumte England. Die Vandalen brechen von ihren Plätzen im heutigen Polen auf, überschreiten 406 den Rhein und gelangen bis Nordafrika. Die Burgunder gründen 413 ein Reich am Rhein mit Worms als Hauptstadt. Die Hunnen, Auslöser der Bewegung, erscheinen schließlich unter König Attila selbst im heutigen Frankreich, wo sie 451 auf den Katalaunischen Feldern von den verbündeten Römern und Goten geschlagen werden. Diese Vorgänge finden ihren Niederschlag im Nibelungenlied. Die Ostgoten erobern um 490 unter Theoderich Italien und gründen auf den Trümmern des weströmischen Imperiums ein Reich mit Ravenna als Hauptstadt. Dieses Gotenreich wird aber später von Byzanz, dem oströmischen Reich, erobert. Die Franken schließlich gründen vom Rhein ausgehend ein Großreich, das später das Erbe des Römerreiches antritt. Unsere Serie zeigt einen germanischen Völkerwanderungszug mit berittenem Spähern, Kriegern, Frauen, Jünglingen, Vieh, Hunden; mit Ochsen- und Pferdekarren sowie zwei großen Planwagen mit je vier Ochsen bespannt.
Serienliste für 100/120/1 Nr. 100-GV 1 (1x) Wagen, mit 2 Pferden, Führer Nr. 100-GV 17 (1x) Jüngling, mit Hund Nr. 100-GV 10 (2x) Wagenführer, weisend Nr. 100-GV 2 (1x) Wagen(2-rädrig),mit 2 Ochsen bespannt,2 Führer(bis 500n.Chr) Nr. 100-GV 11 (2x) Frau, mit erhobenem Arm Nr. 100-VW 3 a (2x) Wagen, vierrädrig, mit Plane und Figurengruppe Nr. 100-GV 12 (2x) Sklave, mit Peitsche (Ochsengespann) antreibend Nr. 100-VW 3 b (2x) Ochsenpaar mit Joch Nr. 100-GE 46 (1x) Germanischer Späher zu Pferd Nr. 100-GV 13 (1x) Frau, Zügel haltend (# GV 14) Nr. 100-VW 3 c (2x) Ochsenpaar mit Joch Nr. 100-GE 47 (1x) Packpferd, trinkend, mit Frau und Kind Nr. 100-GV 14 (1x) Pferd, ledig, mit rückwärts gebogenem Kopf Nr. 100-GE 48 (1x) Führer (zu # GE 47) Nr. 100-GV 15 a (1x) Pferd, mit aufgeworfenem Kopf, ledig Nr. 100-GE 49 (2x) Germanin zu Pferd, Pferd trinkend Nr. 100-GV 15 b (1x) Mann, mit ausgestreckten Armen Nr. 100-GE 50 (2x) Germanin zu Pferd Nr. 100-GV 16 (1x) Jüngling, mit 2 Hunden
Gruppe
Flache Figur(en)
Beschaffenheit
unbemalt
Größe/Maßstab
Größe 30 mm
Material
Zinnlegierung 55%Sn 39%Pb 6%Sb
Anzahl Teile
27
Epoche
Frühes Mittelalter
Zeit
um 400 n.Chr.
Nationalität/Ort
Mitteleuropa
Zustand
Ladenneu
Kein Spielzeug! Nicht für Kinder unter 14 Jahren!
Berliner Zinnfiguren e. K. Werner Scholtz Knesebeckstr. 88 10623 Berlin - Charlottenburg Deutschland