Wache des Bataillons Garde Grenadier. Preußen um 1716. Die Riesengarde (Rotes Leibbataillon Grenadiers) aus Potsdam. Das waren die berühmten "Langen Kerls" des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. Der sprichwörtlich sparsame Monarch scheute keine Kosten, wenn es galt, für diese von ihm geliebte Truppe aus ganz Europa große Männer als Rekruten zu beschaffen. Dabei hatte die Größe der Soldaten in der Potsdamer Riesengarde möglicherweise durchaus praktische Gründe: Von großgewachsenen Männern erwartete man eine bessere Handhabung der möglichst langläufigen Vorderladergewehre und damit die Möglichkeit des Schusses auf größere Distanzen. (frontal, Gewehr bei Fuß, 54 mm)
Serienliste für 100/81/2 Nr. 100-1226 (1x) Riesengarde-Offizier Nr. 100-1227 (12x) Riesengardist, Gewehr bei Fuß Nr. 100-1228 (1x) Riesengarde-Unteroffizier, mit Kurzgewehr Nr. 100-1229 (1x) Riesengarde-Trommler, nicht spielend
Gruppe
Flache Figur(en)
Beschaffenheit
unbemalt
Größe/Maßstab
Größe 54 mm
Material
Zinnlegierung 55%Sn 39%Pb 6%Sb
Anzahl Teile
15
Epoche
18. Jahrhundert
Zeit
um 1716
Nationalität/Ort
Preußen
Zustand
Ladenneu
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