Die erste Gesamtgeschichte der faschistischen Internationale in deutscher Sprache. Der Traum einer neuen Weltordnung schien über ein Jahrzehnt zum Greifen nah. Vom Mandschurei-Zwischenfall 1931 bis zum Sommer 1942 beherrschte die Achse, das Bündnis zwischen Hitler, Mussolini und dem kaiserlichen Japan, weite Teile der Welt. Und doch scheiterte die Achse binnen weniger Jahre kläglich: nicht nur militärisch, sondern auch moralisch.
Die erste Gesamtgeschichte der faschistischen Achse in deutscher Sprache. Eine andere Globalgeschichte der 1930er und 1940er Jahre, unter Einbeziehung von Archivmaterial aus allen drei Ländern. Eine beunruhigend aktuelle Geschichte über internationale Radikalisierung. Zwar währte der Traum von der faschistischen Weltordnung letztlich nur kurz - aber es handelte sich um einen geteilten, gemeinsamen Traum, der über lange Zeit und über Kontinente hinweg gereift war. Die innere politische Radikalisierung der Achsenmächte und ihr Expansionsstreben nach außen erfolgten keineswegs in abgeschlossenen nationalen Biotopen. Das gemeinsame Weltbild der drei Mächte entstand auch durch die internationalen Wechselbeziehungen in der Sozial- und Kulturpolitik. Die drei Regimes radikalisierten sich gegenseitg und entwickelten durch ihre imperialistische Kriegsführung schließlich internationale Sprengkraft. Daniel Hedinger führt uns so vor Augen, wie der Faschismus schon zur Zwischenkriegszeit ein globales Phänomen war.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Hedinger, Daniel
Titel
Die Achse. Berlin - Rom - Tokio
Details
26 Abb., 3 Karten. 543 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Verlag C. H. Beck oHG Wilhelmstr. 9 80801 München Deutschland