* 3. April 1924 in Edma; 28. Januar 1945 in Ostpreußen. Sie war eine sowjetische Scharfschützin im Zweiten Weltkrieg. Auf ihr Konto gingen 59 tödliche Treffer, darunter allein 12 während der Operation Bagration (Juni bis August 1944) in Vilnius. Nach dem Besuch der Archangelsker Pädagogischen Hochschule leitete Schanina einen Kindergarten. Später absolvierte sie freiwillig die militärische Grundausbildung und trat der Akademie für weibliche Scharfschützen in Podolsk bei. Am 22. Juni 1943 wurde Schanina in die Rote Armee und am 2. April 1944 schließlich in den separaten weiblichen Scharfschützenzug der 184. Infanteriedivision aufgenommen. Am 18. Juni und am 22. September 1944 wurde sie mit dem Ruhmesorden ausgezeichnet. Am 12. Dezember 1944 wurde Schanina in die Schulter geschossen. Ca. zwei Wochen später, am 27. Dezember, erhielt sie die Tapferkeitsmedaille. Rosa Jegorowna Schanina fiel am 28. Januar 1945 während eines Gefechts in Ostpreußen.