Dieser spritzgegossene Bausatz enthält 35 Teile und ein transparentes Teil (Cockpit-Haube). Eine ausführliche Anleitung und ein Decalbogen sind enthalten.
Die Gloster Gladiator war ein in Großbritannien gebauter Doppeldecker-Jäger, der aus der Gauntlet entwickelt wurde. Ihr Prototyp mit der Bezeichnung SS.37 flog im September 1934. Nach Tests und geringfügigen Modifikationen wurde das erste Serienmodell, die Mk.I, ab Juli 1936 ausgeliefert und im Januar 1937 in Dienst gestellt. Die Gladiator Mk.I war ein einsitziger Doppeldecker aus Metall mit einer Mischung aus Metall und Stoffbespannung. Er war mit einem festen Fahrwerk ausgestattet und wurde von einem Mercury-Sternmotor angetrieben, der einen zweiflügeligen Holzpropeller antrieb. Seine Bewaffnung bestand aus vier Kanonen, von denen zwei im Rumpf und zwei unter den unteren Tragflächen montiert waren. Insgesamt wurden zwischen 1937 und 1938 378 Gladiator Mk.I produziert und ausgeliefert. Die belgische Luftwaffe setzte 22 Flugzeuge ein, während China 36 Gladiatoren erwarb. Die Gladiator war das letzte Doppeldecker-Kampfflugzeug der RAF und das erste mit einem geschlossenen Cockpit. Obwohl sie durch neuere Eindecker-Konstruktionen überholt war, bewährte sie sich in ersten Gefechten und kam während des Zweiten Weltkriegs in fast allen Kriegsschauplätzen zum Einsatz. Gladiatoren (sowohl die Mk.I- als auch die Mk.II-Version) wurden erfolgreich in viele Länder exportiert und kamen bei mehr als 15 Luftstreitkräften zum Einsatz, darunter Belgien, China, Ägypten, Finnland, Freies Frankreich, Griechenland, Irak, Irland, Lettland, Litauen, Norwegen, Portugal und Schweden. Sie wurden auch von Geschwadern der RAAF und SAAF im Nahen Osten und in Nordafrika eingesetzt.
Beschaffenheit
unbemalt, unmontiert (Bausatz)
Größe/Maßstab
Maßstab 1:144
Material
Kunststoff
Epoche
2. Weltkrieg und III. Reich
Nationalität/Ort
Großbritannien
Zustand
Ladenneu
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