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"Kerl hat Geld! Kerl soll bauen!" Das war zur Regierungszeit König Friedrich Wilhelms I. (1713-1740) eine feststehende Redensart.
Friedrich Wilhelm I. lebte fast bürgerlich bescheiden. Seine Vergnügungen waren die Jagd, der Anblick seiner "lieben blauen Kinder", um die er sich so kümmerte, dass man ihn den "Soldatenkönig" nannte, und die derben Männerscherze des bekannten Tabakkollegiums. Der "große Plusmacher" verzichtete auf pompösen Hofstaat und Prunkbauten und sparte, wo immer er konnte, so dass er seinem Sohn Friedrich geordnete Finanzen und eine prall gefüllte Staatskasse hinterlassen konnte.
Wenn es jedoch galt, Handwerk und Gewerbe zu fördern und den allgemeinen Wohlstand seines Landes zu heben, scheute der König keine Ausgaben.
Mit unermüdlichem Eifer trieb er den Häuserbau voran. Berlins Einwohnerzahl stieg in dieser Zeit von 60 000 auf 90 000 Menschen. Dieser König hat viel zum Ausbau und zur Verschönerung der Stadt Berlin beigetragen, er ließ u.a. das Rathaus, die Gebäude der Charité und das Kadetten- und Waisenhaus errichten. Im nahen Potsdam wurde auf seinen Befehl das Holländische Viertel errichtet.
Unsere Serie zeigt den Soldatenkönig bei einer Baustellenbegehung (z.B. in der Berliner Friedrichstadt oder auch im Holländischen Viertel in Potsdam) mit Architekten und Bauherrn. Da der rastlos tätige König keinen Müßiggang bei seinen Untertanen duldet und auch schnell mit dem Stock dazwischenfährt, arbeiten die Handwerker (Bauhandwerker) trotz des hohen Besuchs fleißig weiter. Ehefrauen, die ihren Männern das Mittagessen auf die Baustelle bringen, und Straßenhändler runden das Bild ab. Durch Austausch der Hauptfigur kann jegliche Baustelle in Europa im 18. Jh. dargestellt werden.
Gravur: E.Kovar, Zeichnung: K.Heinrichs
Serienliste für 100/125
Nr. 100-1170 (1x) Bauherr mit Zeichnung
Nr. 100-77 a (1x) Reitstiefel, zwei Paar
Nr. 100-1086 (2x) Holzleiter, aufrecht stehend
Nr. 100-1171 (1x) König Friedr. Wilhelm I. mit Bauführer, Zeichnung anschauend
Nr. 100-216 a (1x) Holzkiste, geöffnet
Nr. 100-1163 (1x) Arbeiter, Steine tragend
Nr. 100-1172 (1x) Architekt mit Zeichnung
Nr. 100-217 a (1x) Holzkiste, geöffnet
Nr. 100-1164 (1x) Arbeiter, Mörtel anrührend
Nr. 100-1173 (1x) Arbeiterfrau mit Kind
Nr. 100-218 a (1x) Holzkiste, geöffnet, Deckel angelehnt
Nr. 100-1165 (1x) Arbeiter, Steine mit Mörtel bestreichend
Nr. 100-1174 (1x) Apfelverkäuferin
Nr. 100-1166 (1x) Arbeiter, auf Schaufel gestützt, Schweiß von Stirn wischend
Nr. 100-1175 (1x) Suppenverkäuferin
Nr. 100-1167 (1x) Arbeiter, Sand tragend, und Sandhaufen
Nr. 100-1176 (1x) Wurstverkäufer
Nr. 100-1168 (1x) Architektengehilfe, Zeichnung suchend
Nr. 100-1177 (1x) Arbeiterfrau, schwanger, mit Kind und Hund, Essen bringend
Nr. 100-1169 (1x) Arbeiter, mit Messlatte und Buch
Nr. 100-1178 (1x) Wasserfrau mit Tragegeschirr
Nr. 100-1071 (2x) Heustangen (3), angelehnt
Friedrich Wilhelm I. lebte fast bürgerlich bescheiden. Seine Vergnügungen waren die Jagd, der Anblick seiner "lieben blauen Kinder", um die er sich so kümmerte, dass man ihn den "Soldatenkönig" nannte, und die derben Männerscherze des bekannten Tabakkollegiums. Der "große Plusmacher" verzichtete auf pompösen Hofstaat und Prunkbauten und sparte, wo immer er konnte, so dass er seinem Sohn Friedrich geordnete Finanzen und eine prall gefüllte Staatskasse hinterlassen konnte.
Wenn es jedoch galt, Handwerk und Gewerbe zu fördern und den allgemeinen Wohlstand seines Landes zu heben, scheute der König keine Ausgaben.
Mit unermüdlichem Eifer trieb er den Häuserbau voran. Berlins Einwohnerzahl stieg in dieser Zeit von 60 000 auf 90 000 Menschen. Dieser König hat viel zum Ausbau und zur Verschönerung der Stadt Berlin beigetragen, er ließ u.a. das Rathaus, die Gebäude der Charité und das Kadetten- und Waisenhaus errichten. Im nahen Potsdam wurde auf seinen Befehl das Holländische Viertel errichtet.
Unsere Serie zeigt den Soldatenkönig bei einer Baustellenbegehung (z.B. in der Berliner Friedrichstadt oder auch im Holländischen Viertel in Potsdam) mit Architekten und Bauherrn. Da der rastlos tätige König keinen Müßiggang bei seinen Untertanen duldet und auch schnell mit dem Stock dazwischenfährt, arbeiten die Handwerker (Bauhandwerker) trotz des hohen Besuchs fleißig weiter. Ehefrauen, die ihren Männern das Mittagessen auf die Baustelle bringen, und Straßenhändler runden das Bild ab. Durch Austausch der Hauptfigur kann jegliche Baustelle in Europa im 18. Jh. dargestellt werden.
Gravur: E.Kovar, Zeichnung: K.Heinrichs
Serienliste für 100/125
Nr. 100-1170 (1x) Bauherr mit Zeichnung
Nr. 100-77 a (1x) Reitstiefel, zwei Paar
Nr. 100-1086 (2x) Holzleiter, aufrecht stehend
Nr. 100-1171 (1x) König Friedr. Wilhelm I. mit Bauführer, Zeichnung anschauend
Nr. 100-216 a (1x) Holzkiste, geöffnet
Nr. 100-1163 (1x) Arbeiter, Steine tragend
Nr. 100-1172 (1x) Architekt mit Zeichnung
Nr. 100-217 a (1x) Holzkiste, geöffnet
Nr. 100-1164 (1x) Arbeiter, Mörtel anrührend
Nr. 100-1173 (1x) Arbeiterfrau mit Kind
Nr. 100-218 a (1x) Holzkiste, geöffnet, Deckel angelehnt
Nr. 100-1165 (1x) Arbeiter, Steine mit Mörtel bestreichend
Nr. 100-1174 (1x) Apfelverkäuferin
Nr. 100-1166 (1x) Arbeiter, auf Schaufel gestützt, Schweiß von Stirn wischend
Nr. 100-1175 (1x) Suppenverkäuferin
Nr. 100-1167 (1x) Arbeiter, Sand tragend, und Sandhaufen
Nr. 100-1176 (1x) Wurstverkäufer
Nr. 100-1168 (1x) Architektengehilfe, Zeichnung suchend
Nr. 100-1177 (1x) Arbeiterfrau, schwanger, mit Kind und Hund, Essen bringend
Nr. 100-1169 (1x) Arbeiter, mit Messlatte und Buch
Nr. 100-1178 (1x) Wasserfrau mit Tragegeschirr
Nr. 100-1071 (2x) Heustangen (3), angelehnt
- Gruppe
- Flache Figur(en)
- Beschaffenheit
- unbemalt
- Größe/Maßstab
- Größe 30 mm
- Material
- Zinnlegierung 55%Sn 39%Pb 6%Sb
- Anzahl Teile
- 24
- Zeit
- um 1735
- Nationalität/Ort
- Preußen
- Zustand
- Ladenneu
Kein Spielzeug! Nicht für Kinder unter 14 Jahren!
Berliner Zinnfiguren e. K. Werner Scholtz
Knesebeckstr. 88
10623 Berlin - Charlottenburg
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Webseite: www.zinnfigur.com
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