Von der Antike bis zur Neuzeit: Darstellung der Pfählung auf neu-assyrischem Relief aus der Regierungszeit von Sanherib. Eine Stele von Sanherib ordnet an, dass man Bauherren, die ihr Haus in eine Königsstraße bauen, über ihrem Haus auf einen Pfahl hängen soll. Pfählen und Schinden von Rebellen ist zuerst unter dem assyrischen König Assur-bel-kala nachgewiesen. Nach Herodot war Pfählung als Strafe auch bei den Achämeniden bekannt. Im Mittelalter war die Pfählung in Europa weit verbreitet, vom Volk wurde sie als Reiten auf dem einbeinigen Ross bezeichnet. Neben dem Begraben bei lebendigem Leib wurde auch das Pfählen Bestand des Strafrechts. Als besonders grausam galt im Mittelalter die osteuropäische Variante der Pfählung, wie sie der rumänische Fürst Vlad III. Draculea weitgehend dem assyrischen Vorbild entsprechend praktiziert haben soll. Unter der Herrschaft des osmanischen Pascha Osman Pazvantoglu in Widin (17891807) wurden Arnauten (albanische Söldner) vor den Augen der Bevölkerung gepfählt, um Angst und Schrecken zu verbreiten.
Gruppe
Flache Figur(en)
Beschaffenheit
unbemalt
Größe/Maßstab
Größe 30 mm
Material
Zinnlegierung 55%Sn 39%Pb 6%Sb
Anzahl Teile
6
Nationalität/Ort
Weltweit
Zustand
Antiquarisch
Herausgeber
Fohler
Kein Spielzeug! Nicht für Kinder unter 14 Jahren!
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