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Die späte römische Republik war von schweren Krisen geprägt, die von der Zeit der Gracchen bis zur Schlacht von Actium reichten und schließlich mit dem Prinzipat des Augustus endeten. Einzelne militärische Führer wie Marius, Sulla und Pompejus erlangten so viel Macht, dass der innere Zusammenhalt der Republik zerbrach. Der römische Staat versank im Bürgerkrieg. Anhand einer Reihe von Fallstudien, vom Monumentalbau bis zur öffentlichen Tafel, zeigt Dominik Maschek, dass die harten Realitäten und Störungen des Bürgerkriegs eng mit wachsendem Reichtum und Wohlstand verbunden waren: Einerseits wurden sie durch die zunehmende Komplexität des städtischen Lebens und den auffälligen Konsum angeheizt, der zu Gier und gewaltsamer Aneignung führte; andererseits spielten sie durch die forcierte und verfrühte Förderung neuer "Kontrollgenerationen" auch eine entscheidende Rolle bei der Prägung der Weltanschauungen und soziokulturellen Normen, die die Nutzung der materiellen Kultur regelten. Dominik Maschek analysiert auf der Grundlage der neuesten Erkenntnisse der römischen Archäologie und Geschichte anhand von Bauten und Bildern sowie Ritualen und Staatsakten diese strukturellen Grundlagen und die Auswirkungen der spätrepublikanischen Bürgerkriege und bietet erstmals eine Gesamtdeutung ihrer Kulturgeschichte. Ein Band aus der Reihe "Liverpool Studies in Ancient History".
- Autor
- Maschek, Dominik
- Titel
- The Roman Civil Wars
- Details
- Englischer Text, vereinzelte sw-Abb. 416 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
- Untertitel
- The Archaeology and History of a Crisis
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