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In antiken Schlachtenberichten wurde die Rolle der leicht bewaffneten Infanterie oft vernachlässigt und die Taten der schweren Infanterie, wie der griechischen Hopliten oder der römischen Legionäre, oder die kühnen Kavallerieangriffe als die entscheidenden Sieger der Schlacht dargestellt. Diese Voreingenommenheit war zum Teil darauf zurückzuführen, dass die leichte Infanterie in der Regel aus den ärmeren Schichten der Gesellschaft stammte, die sich keine Rüstung leisten konnten, und dass sie in der Regel aus der Ferne kämpfte und mit Fernwaffen tötete und nicht von Angesicht zu Angesicht tapfer kämpfte wie Helden, die es wert waren, dass über sie berichtet wurde. Die moderne Forschung ist im Allgemeinen diesem Vorurteil gefolgt.
Dr. Jean Charl Du Plessis argumentiert, dass die leichte Infanterie zwar eine untergeordnete Rolle in Feldschlachten gespielt haben mag, solche Zusammenstöße aber relativ selten waren. Die meisten antiken Feldzüge bestanden vor allem aus Nahrungssuche, Raubzügen und Plünderungen im gegnerischen Gebiet, kleineren Scharmützeln und Hinterhalten - alles Aufgaben, bei denen sich die leichte Infanterie auszeichnete. Insbesondere waren sie unverzichtbar für eine Armee, die bergiges oder bewaldetes Gelände durchquerte. Darüber hinaus zeigt er, dass sie auch in offenen Schlachten keineswegs nutzlos waren und einen wertvollen Beitrag leisteten, indem sie in der Regel den Feind beim Aufmarsch bedrängten und die gegnerischen Schlachtreihen vor einer ähnlichen Behandlung schützten. Einige, wie die kretischen Bogenschützen oder die balearischen Schleuderer, waren gefragte Spezialisten.
In einzigartiger Weise stützt sich der Autor auf jahrelange praktische Versuche, um die verschiedenen verwendeten Waffen zu demonstrieren und zu testen: Schleudern, Bögen und Wurfspeere, einschließlich der Verwendung des Amentum-Wurfriemens. Daraus ergeben sich neue Erkenntnisse und Einsichten zu Themen wie Reichweite, Durchschlagskraft und das erforderliche Maß an Geschicklichkeit und Übung. Insgesamt ist dies eine wertvolle Studie über diese vergessenen Helden der antiken Kriegsführung.
Dr. Jean Charl Du Plessis argumentiert, dass die leichte Infanterie zwar eine untergeordnete Rolle in Feldschlachten gespielt haben mag, solche Zusammenstöße aber relativ selten waren. Die meisten antiken Feldzüge bestanden vor allem aus Nahrungssuche, Raubzügen und Plünderungen im gegnerischen Gebiet, kleineren Scharmützeln und Hinterhalten - alles Aufgaben, bei denen sich die leichte Infanterie auszeichnete. Insbesondere waren sie unverzichtbar für eine Armee, die bergiges oder bewaldetes Gelände durchquerte. Darüber hinaus zeigt er, dass sie auch in offenen Schlachten keineswegs nutzlos waren und einen wertvollen Beitrag leisteten, indem sie in der Regel den Feind beim Aufmarsch bedrängten und die gegnerischen Schlachtreihen vor einer ähnlichen Behandlung schützten. Einige, wie die kretischen Bogenschützen oder die balearischen Schleuderer, waren gefragte Spezialisten.
In einzigartiger Weise stützt sich der Autor auf jahrelange praktische Versuche, um die verschiedenen verwendeten Waffen zu demonstrieren und zu testen: Schleudern, Bögen und Wurfspeere, einschließlich der Verwendung des Amentum-Wurfriemens. Daraus ergeben sich neue Erkenntnisse und Einsichten zu Themen wie Reichweite, Durchschlagskraft und das erforderliche Maß an Geschicklichkeit und Übung. Insgesamt ist dies eine wertvolle Studie über diese vergessenen Helden der antiken Kriegsführung.
- Gruppe
- Bücher (ladenneu)
- Autor
- Plessis, Dr. Jean Charl du
- Titel
- Light Infantry of the Greek and Roman World
- Details
- Englischer Text, 35 sw-Abbildungen. 227 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
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