Ein Einblick in jene Kampagne, die den Mythos der "Chindits" begründete und in deren Verlauf Orde Wingates Fernpatrouillen-Einheit hinter den japanischen Linien für erhebliches Chaos sorgte. Nach seiner Ankunft in Burma im Jahr 1942, wo er das Gelände erkundete und die Konzeption seiner auf tiefes Eindringen in feindliches Gebiet spezialisierten Einheiten (Long Range Penetration Units) abschloss, organisierte Generalmajor Orde Wingate die Ausbildung und den Einsatz der Chindits. Im Rahmen der "Operation Longcloth" überquerten die Chindits im Februar 1943 den Fluss Chindwin in Richtung Burma. Die 3.000 Mann starke Einheit vollbrachte enorme körperliche Leistungen, griff feindliche Stellungen an, sabotierte Kommunikationswege und fügte den Japanern empfindlichen Schaden zu. Die Überlebenden kehrten im Mai 1943 zurück und beendeten damit den ersten Chindit-Feldzug. Anhand detaillierter Karten, eindrucksvoller Illustrationen und zeitgenössischer Aufnahmen beleuchtet dieses Buch die Ursprünge und die Ausbildung von Wingates Spezialeinheiten sowie die Entwicklung der "Operation Longcloth" zur Legende der Chindits. Der Historiker Robert Lyman untersucht in diesem Werk, wie Wingate und die Chindits - trotz des Scheiterns der Operation und der umstrittenen Effektivität des Unternehmens - massiv in der Öffentlichkeit inszeniert wurden.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Lyman, Robert/Pinto, Angel G. (Illustr.)
Titel
Operation Longcloth 1943
Details
Englischer Text, Paperback, viele Fotos, einige ganzseitige Farbillustrationen, farbige Karten. 96 Seiten.