Diese reich illustrierte Studie untersucht die Bedeutung britischer und deutscher Infanterieverbände für die Armeen, die Ende 1941 an der Operation Crusader teilnahmen. Während des Wüstenkriegs (1940-1943) betrachteten beide Seiten die Panzertruppe als entscheidende Waffengattung, da das nordafrikanische Gelände deren Beweglichkeit nicht einschränkte. Nach dem Sieg über die Italiener im Jahr 1940 vertraten die Briten die Ansicht, dass ihre Infanterie nicht mit Panzern zusammenarbeiten müsse, feindliche Panzer nicht offensiv durch Panzerabwehrgeschütze bekämpft werden müssten und Panzer sowie Artillerie aufgeteilt werden könnten. Mit dem Eintreffen von Rommels Deutschem Afrikakorps erlebten die Briten jedoch ein böses Erwachen. Verloren Infanterieeinheiten die Unterstützung durch eigene Panzer, drohten ihnen verheerende Verluste durch feindliche Panzer. Die Briten neigten dazu, ihre Panzerverbände zur Abwehr deutscher Panzer in der Nähe der Infanterie zu halten; dadurch standen sie nicht im gleichen Maße wie die deutschen Panzer zur Verfügung, um Erfolge auf dem Schlachtfeld auszunutzen. In diesem Buch untersucht David Greentree die Effektivität der motorisierten Infanterie beider Seiten während der Operation Crusader - dem Versuch der Alliierten, den belagerten Hafen von Tobruk Ende 1941 zu entsetzen. Er konzentriert sich dabei auf drei Phasen der Kämpfe: den britischen Angriff am 21. November, den deutschen Gegenangriff am 22. November sowie den Kampf um Belhamed am 1. und 2. Dezember. Ergänzt durch eigens angefertigte Illustrationen und Karten sowie sorgfältig ausgewählte Archivfotos, schildert das Buch den Einsatz der Infanterie beider Seiten im Krieg Ende 1941.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Greentree, David/Noon, Steve (Illustr.)
Titel
Desert Rat vs Afrikakorps Soldier
Details
Englischer Text, Paperback, sehr viele sw- und Farbabb., einige Farbtafeln. 80 Seiten.