Das 159. Infanterieregiment (159e RIA) ist das traditionsreiche Regiment der Hautes-Alpes. Seine Präsenz in Briancon von 1890 bis 1994 prägte das kollektive Gedächtnis und die Landschaft nachhaltig. Viele Familien hatten ein oder mehrere Mitglieder, die in seinen Reihen dienten und dort mitunter ihr Leben ließen. Seit dem späten 19. Jahrhundert beteiligte sich das 159. RIA an der Erschließung der Berge, der Entwicklung des Skisports, der Ausrichtung des ersten internationalen Skiwettbewerbs in Frankreich, dem lokalen Leben und der regionalen Entwicklung. Im Ersten Weltkrieg zeugen die 3.764 Gefallenen des Regiments von seinem Einsatz im Kampfgeschehen, vom Elsass bis Artois und von Verdun bis Flandern. Zwischen den beiden Weltkriegen setzte das Regiment seine Ausbildung und seine Gebirgsausbildung durch die kontinuierliche Besetzung zahlreicher Höhenstellungen fort. Das 159. Gebirgsjägerregiment (159e RIA) ist ein Eckpfeiler der Gebirgstruppen und hat maßgeblich zu deren Ruhm, Prestige und dem Respekt beigetragen, den es bei anderen französischen und ausländischen Armeeeinheiten genießt. Dieser erste Band schildert die Geschichte des Regiments von seiner Aufstellung 1887 bis zur Mobilmachung 1939 anhand detaillierter Texte, zahlreicher Abbildungen und Artefakte. Der zweite Band wird die Geschichte bis zur Auflösung des Regiments im Jahr 1994 fortsetzen.