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Wie andere britische Automobilhersteller auch, verbrachte die Rover Company den Zweiten Weltkrieg damit, den Kriegsanstrengungen zu helfen, anstatt Autos zu bauen. Während des Blitz im Jahr 1940 wurde das ursprüngliche Werk in Coventry zerbombt. Glücklicherweise konnte das Unternehmen 1945 in das neue Werk in Solihull umziehen, das es im Auftrag des Luftfahrtministeriums verwaltet hatte. Das Werk in Solihull war nicht nur neu, sondern auch riesig. Diese Größe bot Rover eine willkommene Gelegenheit zur Expansion, aber zunächst musste das Unternehmen wieder in die Spur kommen. Da keine neuen Autodesigns fertig waren, bestand die einzige Möglichkeit für Rover darin, die Produktion mit leicht verbesserten Versionen ihrer Vorkriegsmodelle wieder aufzunehmen. Neue Modelle ließen lange auf sich warten. Die ersten Ideen konzentrierten sich auf ein kleines Sparmodell, aber es wurde schnell klar, dass dies nicht das war, was die Öffentlichkeit wollte. In der Zwischenzeit mussten ehrgeizige Pläne für ein neues und hochmodernes Auto, das mechanische Elemente verwendete, die vor dem Krieg entwickelt worden waren, zurückgestellt werden, da es bei der Entwicklung eines zufriedenstellenden modernen Karosseriestils zu Verzögerungen kam. Als vorübergehende Maßnahme fügte Rover seine neuen mechanischen Elemente zu modifizierten Karosserien im Vorkriegsstil hinzu, um 1948 die P3-Modelle zu liefern. Die Lösung kam unerwartet. Der Chefingenieur von Rover hatte einen Jeep aus Kriegsüberschüssen für den Eigengebrauch gekauft und schnell festgestellt, dass Rover leicht etwas Ähnliches bauen könnte, das für zivile Nutzer im In- und Ausland nützlich wäre. Durch die Kombination des neuen Motors mit dem einfachsten Fahrgestell und der einfachsten Karosserie, um Zeit und Kosten zu sparen, hatte Rover den Land Rover kurz nach dem neuen P3 fertig und der sofortige weltweite Erfolg überraschte sie. Es gab auch Pläne viel zu viele, um sie in die Produktion zu bringen. Es gab von Gasturbinen angetriebene Autos, die von der Arbeit des Unternehmens an Düsentriebwerken aus Kriegszeiten inspiriert waren; es gab eine Mischung aus Rover-Auto und Land-Rover namens Road-Rover; und es gab Ideen, die bestehenden Modellreihen zu erweitern und weitere hinzuzufügen. Als die Geschichte in diesem Buch 1953 endet, war Rover bereit, neue Limousinen und Land Rover vorzustellen, die das Unternehmen sicher durch die 1950er Jahre bringen würden. Das Unternehmen hatte nicht nur überlebt, sondern war gesünder als je zuvor.
- Gruppe
- Bücher (ladenneu)
- Autor
- Taylor, James
- Titel
- Rover's Rebirth. The Post-War Renaissance 1945-1953
- Details
- Englischer Text, sehr viele sw- und Farbabb. 208 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
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SN8 2HR Marlborough, Wilts,
Vereinigtes Königreich
E-Mail: [email protected]
Webseite: www.crowood.com
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Berliner Zinnfiguren
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