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Das australische Projekt für einen Cruiser-Panzer war ein kühnes Unterfangen für ein Land, das nur über begrenzte Kapazitäten in der Schwerindustrie verfügte und keinerlei Erfahrung mit der Konstruktion oder Herstellung eines modernen Panzers hatte.
Ausgangspunkt für das Projekt war ein technischer Geheimdienstbericht, den Major Ronald Hopkins Mitte 1939 über die Stärke der Panzertruppen der kaiserlich-japanischen Armee erstellte. Der Bericht war so alarmierend, dass der Generalstabschef die Entwicklung und den Bau eines leichten Cruiser-Panzers forderte, um eine mögliche japanische Invasion auf dem australischen Festland zu bekämpfen.
Die Konstruktionsabteilung der Armee begann Ende 1939 mit den ersten Entwürfen, doch mit der Gründung des Munitionsministeriums Mitte 1940 ging die Verantwortung für die Herstellung des Panzers auf diese Abteilung über. Von dort aus wurde das Projekt von einem Konsortium aus Munition, Armee und Privatindustrie vorangetrieben, die gemeinsam den australischen Cruiser-Panzer entwickelten, dessen Version Mk. 1 "Sentinel" genannt wurde.
Das Projekt war nicht ganz unproblematisch, denn es wurde durch ständige Änderungen der Spezifikationen behindert und war durch zu optimistische Schätzungen der Lieferzeiten, Rivalitäten zwischen den Abteilungen und auf persönlicher Ebene, fragwürdige Managemententscheidungen und die völlige Abhängigkeit von der Lieferung wichtiger Komponenten aus den USA gekennzeichnet. Auf der anderen Seite gab es aber auch bemerkenswerte Innovationen und Erfindungsreichtum. Eine unkonventionelle Formel für eine nickelfreie Gusspanzerung und die aus einem Stück gegossene Wanne waren Weltpremieren, ebenso wie der Einbau einer 25-Pdr-Hauptbewaffnung, der bald darauf die gewaltige 17-Pdr-Panzerkanone folgte.
Als jedoch im Juli 1943 mehr Panzer aus Übersee eintrafen, als die Armee benötigte, und kaum Aussicht auf die baldige Lieferung kampffähiger Panzer aus einheimischer Produktion bestand, beschloss die australische Regierung im Prinzip die Einstellung des australischen Panzerprogramms, die im Februar 1944 endgültig erfolgte. Trotz der enormen Ressourcen, die für das Projekt aufgewendet wurden, wurden nur 65 AC1 "Sentinel"-Panzer hergestellt.
Ausgangspunkt für das Projekt war ein technischer Geheimdienstbericht, den Major Ronald Hopkins Mitte 1939 über die Stärke der Panzertruppen der kaiserlich-japanischen Armee erstellte. Der Bericht war so alarmierend, dass der Generalstabschef die Entwicklung und den Bau eines leichten Cruiser-Panzers forderte, um eine mögliche japanische Invasion auf dem australischen Festland zu bekämpfen.
Die Konstruktionsabteilung der Armee begann Ende 1939 mit den ersten Entwürfen, doch mit der Gründung des Munitionsministeriums Mitte 1940 ging die Verantwortung für die Herstellung des Panzers auf diese Abteilung über. Von dort aus wurde das Projekt von einem Konsortium aus Munition, Armee und Privatindustrie vorangetrieben, die gemeinsam den australischen Cruiser-Panzer entwickelten, dessen Version Mk. 1 "Sentinel" genannt wurde.
Das Projekt war nicht ganz unproblematisch, denn es wurde durch ständige Änderungen der Spezifikationen behindert und war durch zu optimistische Schätzungen der Lieferzeiten, Rivalitäten zwischen den Abteilungen und auf persönlicher Ebene, fragwürdige Managemententscheidungen und die völlige Abhängigkeit von der Lieferung wichtiger Komponenten aus den USA gekennzeichnet. Auf der anderen Seite gab es aber auch bemerkenswerte Innovationen und Erfindungsreichtum. Eine unkonventionelle Formel für eine nickelfreie Gusspanzerung und die aus einem Stück gegossene Wanne waren Weltpremieren, ebenso wie der Einbau einer 25-Pdr-Hauptbewaffnung, der bald darauf die gewaltige 17-Pdr-Panzerkanone folgte.
Als jedoch im Juli 1943 mehr Panzer aus Übersee eintrafen, als die Armee benötigte, und kaum Aussicht auf die baldige Lieferung kampffähiger Panzer aus einheimischer Produktion bestand, beschloss die australische Regierung im Prinzip die Einstellung des australischen Panzerprogramms, die im Februar 1944 endgültig erfolgte. Trotz der enormen Ressourcen, die für das Projekt aufgewendet wurden, wurden nur 65 AC1 "Sentinel"-Panzer hergestellt.
- Gruppe
- Bücher (ladenneu)
- Autor
- Cecil, Michael K.
- Titel
- Australian Cruiser Tank Sentinel. The tank that almost was
- Details
- Englischer Text, ca. 480 sw-Fotos, Großformat. 244 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
Trackpad Publishing
18 Sandown Close, Blackwater
GU17 0EL Camberley, Surrey,
Vereinigtes Königreich
E-Mail: [email protected]
Webseite: www.trackpadpublishing.com
Verantwortliche Person
Berliner Zinnfiguren
Knesebeckstr. 88
10623 Berlin
Deutschland
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