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Nach dem erfolgreichen Band über die deutschen Sperrbrecher bereitete Peter Arndt in jahrelangen Recherchen eine Arbeit über die deutschen Netzsperrverbände in den zwei Weltkriegen vor, die er krankheitsbedingt aber nicht mehr beenden konnte. Dr. Peter Schenk vom Arbeitskreis "Erich Gröner" in Berlin vervollständigte nach dem Tod von Peter Arndt das Manuskript. Der Band zeigt das Entstehen des Bedarfs nach Netzsperren durch die im 1. Weltkrieg erstmals in größerem Umfang auftretenden U-Boote, gegen die sich Minenfelder als nicht voll wirksam erwiesen hatten. Die Entwicklung und der Einsatz der Netzsperrverbände werden im vorliegenden Band sehr detailliert beschrieben.
Ausführlich wird auf technische Einzelheiten eingegangen.
Nach einer Phase von Versuchen wurden vorhandene Prähme und Handelsschiffe zweckmäßig hergerichtet und mit der Auslegung von Netzen zur Sperrung von Hafenbuchten und den Ostseezugängen begonnen. Ein herausragendes Unternehmen war die Sicherung der Taggabucht zum Schutz der Transporter und der Sicherungskräfte während der Landung auf den baltischen Inseln 1917. Im Zweiten Weltkrieg konnte bereits auf einen Grundstock an vorhandenem Material zurückgegriffen werden, womit die Häfen und die Ostseezugänge gesichert werden konnten. Die Ausweitung des Krieges zog die Notwendigkeit der schnellen Expansion der Netzsperrverbände nach sich. In Norwegen und Frankreich mussten die schweren Schiffseinheiten, die vermehrt Ziel von Angriffen mit Kleinkampfmittel wurden, besonders geschützt werden. Auch im Mittelmeer und Schwarzen Meer mussten Sperraufgaben mit oft improvisierten Mitteln gelöst werden. Die größte und erfolgreichste Aufgabe war die Sperrung des Finnischen Meerbusens in der ganzen Breite von ca. 60 Seemeilen, die für zwei Jahre die sowjetischen U-Boote neutralisierte. Nach dem Krieg hatte die fortschreitende Waffenentwicklung Netzsperren vorerst überflüssig gemacht.
Ausführlich wird auf technische Einzelheiten eingegangen.
Nach einer Phase von Versuchen wurden vorhandene Prähme und Handelsschiffe zweckmäßig hergerichtet und mit der Auslegung von Netzen zur Sperrung von Hafenbuchten und den Ostseezugängen begonnen. Ein herausragendes Unternehmen war die Sicherung der Taggabucht zum Schutz der Transporter und der Sicherungskräfte während der Landung auf den baltischen Inseln 1917. Im Zweiten Weltkrieg konnte bereits auf einen Grundstock an vorhandenem Material zurückgegriffen werden, womit die Häfen und die Ostseezugänge gesichert werden konnten. Die Ausweitung des Krieges zog die Notwendigkeit der schnellen Expansion der Netzsperrverbände nach sich. In Norwegen und Frankreich mussten die schweren Schiffseinheiten, die vermehrt Ziel von Angriffen mit Kleinkampfmittel wurden, besonders geschützt werden. Auch im Mittelmeer und Schwarzen Meer mussten Sperraufgaben mit oft improvisierten Mitteln gelöst werden. Die größte und erfolgreichste Aufgabe war die Sperrung des Finnischen Meerbusens in der ganzen Breite von ca. 60 Seemeilen, die für zwei Jahre die sowjetischen U-Boote neutralisierte. Nach dem Krieg hatte die fortschreitende Waffenentwicklung Netzsperren vorerst überflüssig gemacht.
- Gruppe
- Bücher (ladenneu)
- Autor
- Arndt, P./Schenk, P./Mrva, F. (Skizzen)
- Titel
- Deutsche Netzsperrverbände
- Details
- 115 sw-Fotos, alle Schiffe und Boote werden mit technischen Daten, Lebenslauf und den wichtigsten Einheiten sowie einer Skizze im Maßstab 1:1250 bzw. 1:625 dargestellt, 35 sw-Karten, Großformat. 160 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
Edition Erich Gröner GbR
Rahlingsweg 13
15806 Dabendorf
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Webseite: www.verlag-edition-erich-groener.de
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