Telefon: 0049 (0)30 315 700 0
- Sie sind hier:
- Bücher & Medien
- Bücher
- Luftfahrt
- Deutschland
-
Bücher & Medien
- Neuheiten
- Angebote
- Bestseller
- Bücher
- Osprey
- Buchreihen
- Antiquarische Bücher
- Zeughaus Verlag
- Historische Romane
- Comics
- Musik, Filme
- Sonstiges
Zu den "Wunderwaffen", mit denen das Kriegsglück noch gewendet werden sollte, gehörte bei der deutschen Luftwaffe die auf Torpedos umgerüstete, aber 1943/44 bereits veraltete Ju 88. Mit ihr als Torpedobomber wollte man die feindlichen Geleitzüge und den Nachschub stoppen. Bodo Diemers Autobiografie "Überlebenschance gleich Null" erzählt ungeschönt von seinen todesmutigen Einsätzen als Pilot eines Torpedobombers. Bodo Diemer bietet eine facettenreiche Innenbeschau der späten, auf ihr Ende zusteuernde Luftwaffe mit ihrem sinnlosen Todesmut, ihren Frustrationen, Besäufnissen, Selbstbetäubungsexzessen. Lassen Sie sich von seiner Autobiografie direkt in die Kanzel seines Torpedobombers katapultieren und spüren Sie den waghalsigen Einsätzen des Autors hautnah nach. Darüber hinaus besticht das Buch durch flugtechnische Details.
Trotzdem musste geflogen werden? ein Himmelfahrtskommando, wie es im Buche stand. Und war man tatsächlich mal an ein Schiffsziel herangekommen, dann erwies sich der Torpedo noch als taube Nuss: Frustration ohne Grenzen. »Von 44 Torpedofliegerbesatzungen, die ich kannte«, berichtet Bodo Diemer in seinem tagebuchartig aufgezogenen und atemberaubend spannend geschriebenen Erinnerungsbuch - erste Niederschriften gleich 1945 nach Kriegsende -, »sind nur drei zurückgekehrt.« Eine davon war seine eigene. Und es war wie ein Wunder, wobei er sich selbst die Augen rieb. Fliegerglück? Pilotengeschick? Beides kam zusammen. Dabei hatte sogar noch der allerletzte Flug am 6. Mai 45 mit einer ramponierten Ju 88 direkt in englische Gefangenschaft in Dänemark um ein Haar in einem Desaster geendet! Diemer bietet eine facettenreiche Innenbeschau der späten, auf ihr Ende zusteuernde Luftwaffe mit ihrem sinnlosen Todesmut, ihren Frustrationen, Besäufnissen, Selbstbetäubungsexzessen. Der Leser fühlt sich gleichsam in der Kanzel mitgenommen bei den Einsätzen und in Hochspannung versetzt. Und wer auf flugtechnische Details Wert legt, kommt voll auf seine Kosten. Diemer resümiert: »Wie die meisten meiner Kameraden war ich noch nicht einmal 24 Jahre alt. Zerstörung, Töten und Getötet werden, unter den Irrlichtern von Vaterlandsliebe und Fahnentreue, das war unsere bisherige Welt. Jetzt waren wir allein gelassen, verraten von unseren feigen und unfähigen Marschällen, die uns gegen jede menschliche Vernunft kraft ihrer Befehlsgewalt in die totale Kapitulation geführt haben. Jetzt waren sie am Ende ? Vae Victis ? Wehe den Besiegten!« Nicht zuletzt hat im Buch ein Flieger-Generalfeldmarschall Sperrle, feist wie Göring, seinen gespenstisch-grotesken Auftritt.
Trotzdem musste geflogen werden? ein Himmelfahrtskommando, wie es im Buche stand. Und war man tatsächlich mal an ein Schiffsziel herangekommen, dann erwies sich der Torpedo noch als taube Nuss: Frustration ohne Grenzen. »Von 44 Torpedofliegerbesatzungen, die ich kannte«, berichtet Bodo Diemer in seinem tagebuchartig aufgezogenen und atemberaubend spannend geschriebenen Erinnerungsbuch - erste Niederschriften gleich 1945 nach Kriegsende -, »sind nur drei zurückgekehrt.« Eine davon war seine eigene. Und es war wie ein Wunder, wobei er sich selbst die Augen rieb. Fliegerglück? Pilotengeschick? Beides kam zusammen. Dabei hatte sogar noch der allerletzte Flug am 6. Mai 45 mit einer ramponierten Ju 88 direkt in englische Gefangenschaft in Dänemark um ein Haar in einem Desaster geendet! Diemer bietet eine facettenreiche Innenbeschau der späten, auf ihr Ende zusteuernde Luftwaffe mit ihrem sinnlosen Todesmut, ihren Frustrationen, Besäufnissen, Selbstbetäubungsexzessen. Der Leser fühlt sich gleichsam in der Kanzel mitgenommen bei den Einsätzen und in Hochspannung versetzt. Und wer auf flugtechnische Details Wert legt, kommt voll auf seine Kosten. Diemer resümiert: »Wie die meisten meiner Kameraden war ich noch nicht einmal 24 Jahre alt. Zerstörung, Töten und Getötet werden, unter den Irrlichtern von Vaterlandsliebe und Fahnentreue, das war unsere bisherige Welt. Jetzt waren wir allein gelassen, verraten von unseren feigen und unfähigen Marschällen, die uns gegen jede menschliche Vernunft kraft ihrer Befehlsgewalt in die totale Kapitulation geführt haben. Jetzt waren sie am Ende ? Vae Victis ? Wehe den Besiegten!« Nicht zuletzt hat im Buch ein Flieger-Generalfeldmarschall Sperrle, feist wie Göring, seinen gespenstisch-grotesken Auftritt.
- Gruppe
- Bücher (ladenneu)
- Autor
- Diemer, Bodo
- Titel
- Überlebenschance gleich Null
- Details
- 16 Fotos. 322 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
Helios Verlags- und
Brückstr. 48
52080 Aachen
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Webseite: helios-verlag.com
Brückstr. 48
52080 Aachen
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Webseite: helios-verlag.com
Wir empfehlen Ihnen auch diese Artikel
Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren
Schauen Sie sich doch auch unsere ähnlichen Artikel an.Copyright © 2026 Berliner Zinnfiguren & Preußisches Bücherkabinett
Berliner Zinnfiguren, Knesebeckstr. 88, 10623 Berlin
Telefon 0049 (30) 315 700 0
Berliner Zinnfiguren, Knesebeckstr. 88, 10623 Berlin
Telefon 0049 (30) 315 700 0