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Der Autor untersucht die Voraussetzungen und Umstände des Germanicus-Feldzuges im Jahre 16 n. Chr. gegen die Arminius-Koalition. Obwohl Germanicus angeblich zwei große siegreiche Schlachten bei Idistaviso und am Angrivarier-Wall gegen Arminius geführt haben soll, gelang es ihm nicht, die feindlichen germanischen Stämme dauerhaft zu besiegen. Dies führte aufgrund der äußerst verlustreichen und erfolglosen Gesamtbilanz seines Einsatzes in Germanien zu seiner Abberufung durch Kaiser Tiberius. Das war das Ende der römischen Versuche das freie Germanien zu erobern. Tacitus schildert in seiner als einziger überlieferten Darstellung, dass Germanicus in kürzester Zeit "tausend Schiffe" bauen ließ auf denen er mit dem gesamten Heer von 80000 Mann, abertausenden Pferden, schwerem Kriegsgerät und der großen Menge an Proviant vom Rhein zur linken Emsmündung gefahren sein soll. Warum dies aus zeitlichen, logistischen, geografischen und militärischen Gründen nicht stimmen kann, wird von Brepohl im Einzelnen kenntnisreich dargelegt. Er widerlegt auch die bislang vertretene Ansicht, dass es sich beim Angrivarier-Wall um einen Grenzwall handele.
- Gruppe
- Bücher (ladenneu)
- Autor
- Brepohl, W.
- Titel
- Arminius gegen Germanicus
- Details
- 2., erweiterte und aktualisierte Auflage. Paperback. 172 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
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48155 Münster
Deutschland
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