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Dieses Referenzwerk stützt sich auf die Sammlungen des belgischen Musée Royal de l'Armée et d'Histoire Militaire und privater Personen. Wie viele Armeen kleiner Staaten stand auch die belgische im Jahr 1914 unter dem Einfluss verschiedener Großmächte. Bei der Uniformierung folgte man vor allem Frankreich, bei der Ausrüstung eher Deutschland. Der Staatshaushalt zwang zur Vereinfachung der Uniformierung. Das wirkte sich auf das Erscheinungsbild der Infanterie (Infanterie de ligne, Chasseurs à pied, Carabiniers), der Kavallerie (Guides, Lanciers, Chasseurs à cheval), der Artillerie und der Genietruppe aus. Große Unterschiede gab es innerhalb der Waffengattungen danach nicht mehr, von veralteten Kopfbedeckungen abgesehen. Mit der Ausgabe der Khaki-Uniformen an alle Soldaten fand der Wille zur Einheitlichkeit 1915 seinen logischen Abschluss. Der Schnitt der Uniform war von Großbritannien inspiriert. Einige Monate später folgte der französische Adrian-Helm. Kriegsbedingt stammte die Ausrüstung aus verschiedensten Quellen: Frankreich, Großbritannien, Italien, Russland, Argentinien oder aus den Vereinigten Staaten von Amerika.
- Gruppe
- Bücher (antiquarisch)
- Autor
- Lierneux, Pierre
- Titel
- The Belgian Army in the Great War. Band 1.
- Details
- Englischer Text, ca. 1650 Farbfotos, zeitgenössische sw-Fotos und Abb., Großformat (25 x 29,5 cm). Wien: Militaria Verlag 2015. 600 Seiten. Ecken geringfügig gestaucht, Schutzumschlag am oberen Rand ca. 3 mm eingerissen. Ansonsten tadelloser Neuzustand.
- Zustand
- Antiquarisch
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