Eine Geschichte der sowjetischen Sicherheitspolizei im totalitären Lettland - mit Letten als Unterdrücker und Unterdrückte. Durch die Geschichten von Menschen, die als Gefangene inhaftiert waren und deren Erlebnisse nie zuvor auf Englisch erzählt wurden, beschreibt das Buch die Methoden eines brutalen totalitären Regimes und die blutigen Wendungen der langen und komplizierten Beziehung Lettlands zur sowjetischen Sicherheitspolizei.
Diese Geschichte ist nichts für empfindliche Gemüter. Im KGB-Hauptquartier in Riga - dem Eckhaus - wurden im "Jahr des Terrors" 1940/41 Verdächtige vernommen und hingerichtet. Als die Sowjets 1944 zurückkehrten, flohen zahlreiche Letten und ein Widerstandskrieg, der von Partisanen aus den Wäldern heraus geführt wurde, dauerte fast ein Jahrzehnt. Die Jahre der sowjetischen Herrschaft endeten erst 1991. Der Autor präsentiert erschütternde persönliche Zeugnisse von Menschen, die vom KGB inhaftiert, gefoltert und in sibirische Gulags deportiert wurden, und stützt sich dabei auf Museumsarchive und Interviews, die für dieses Buch ins Englische übersetzt wurden, sowie aus freigegebenen CIA-Akten.