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Frühjahr 1954: Die Speerspitze des französischen Expeditionskorps im Fernen Osten trifft im Hochtal von Dien Bien Phu auf die Vietnamesischen Volksarmee unter dem Kommando von General Giap. Dieser erbitterte und ungleiche Nahkampf vor dem Hintergrund intensiver Artillerieduelle war von unerhörter Gewalt: Zwischen 13000 und 25000 vietnamesische Soldaten wurden getötet oder verwundet, während sich die französischen Verluste auf 65 % der eingesetzten Truppen beliefen. Am Ende einer langen und zermürbenden Belagerung endete der Kampf mit einer Niederlage für die französische Armee, von der fast 9000 Soldaten eine schmerzhafte Gefangenschaft in den Lagern der Vietminh erleiden mussten.
Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges, in dem Frankreich massiv von den USA und Vietnam vom kommunistischen China unterstützt wurde, führte diese gewaltige Auseinandersetzung zu einem diplomatischen Abkommen in Genf, das den Untergang von Französisch-Indochina besiegelte und das Ende der Kolonialzeit einleitete. Die Niederlage Frankreichs beschleunigte die Entscheidung der algerischen FLN, ihrerseits den bewaffneten Kampf aufzunehmen, und führte gleichzeitig zur Radikalisierung eines Teils der französischen Armee, die vom "Indochina-Syndrom" heimgesucht wurde und fest entschlossen war, nie wieder eine solche Demütigung zu erleiden. Auf der Grundlage zahlreicher Zeugenaussagen beider Seiten stellt Pierre Journoud unter Mitarbeit von Dao Thanh Huyen zum ersten Mal diese mythische Schlacht, die das Gesicht des 20. Jahrhunderts veränderte, in einen erheblich erweiterten zeitlichen und räumlichen Rahmen.
Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges, in dem Frankreich massiv von den USA und Vietnam vom kommunistischen China unterstützt wurde, führte diese gewaltige Auseinandersetzung zu einem diplomatischen Abkommen in Genf, das den Untergang von Französisch-Indochina besiegelte und das Ende der Kolonialzeit einleitete. Die Niederlage Frankreichs beschleunigte die Entscheidung der algerischen FLN, ihrerseits den bewaffneten Kampf aufzunehmen, und führte gleichzeitig zur Radikalisierung eines Teils der französischen Armee, die vom "Indochina-Syndrom" heimgesucht wurde und fest entschlossen war, nie wieder eine solche Demütigung zu erleiden. Auf der Grundlage zahlreicher Zeugenaussagen beider Seiten stellt Pierre Journoud unter Mitarbeit von Dao Thanh Huyen zum ersten Mal diese mythische Schlacht, die das Gesicht des 20. Jahrhunderts veränderte, in einen erheblich erweiterten zeitlichen und räumlichen Rahmen.
- Gruppe
- Bücher (ladenneu)
- Autor
- Journoud, Pierre
- Titel
- Dien Bien Phu. La fin d’un monde
- Details
- Französischer Text, Paperback. 472 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
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