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Band 52 aus der Reihe "Europe @ War". Die Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014 markierte den Beginn des Russisch-Ukrainischen Krieges, des größten konventionellen Krieges in Europa seit 1945. Was als hybrider Konflikt mit plausibler Bestreitbarkeit begann, weitete sich bald auf den Donbass aus und eskalierte schließlich am 24. Februar 2022 zu einer vollständigen Invasion der Ukraine durch Russland. Was sich seit 2014 nicht geändert hat, ist die dominante Rolle, die die Artillerie auf dem Schlachtfeld spielt - und zwar in den Streitkräften beider Seiten. Diese Publikation konzentriert sich auf Artilleriesysteme sowjetischer Bauart, die bei den russischen und ukrainischen Streitkräften im Einsatz sind. Beide Seiten griffen während des Kalten Krieges auf ein gewaltiges Artilleriearsenal zurück, das von der UdSSR geschaffen wurde. Dies war zum Teil eine Folge der sowjetischen Artilleriedoktrin, die die Bedeutung von Massenfeuer und im Voraus geplanten Sperrfeuern als Voraussetzung für Durchbrüche und Manöver betonte. Nach dem Zusammenbruch 1991 wurde dieses Arsenal aufgeteilt: Die Streitkräfte der Russischen Föderation übernahmen den größten Teil davon, und so ist die russische Artillerie sowohl 2014 als auch 2022 ihrem ukrainischen Pendant zahlenmäßig deutlich überlegen. Jeder einzelne der - relativ mageren - Erfolge der russischen Streitkräfte lässt sich zumindest teilweise auf ihre Fähigkeit zurückführen, einfach mehr Granaten und Sprengstoff auf die Ukrainer abzufeuern, als diese zurückschießen können. Zu diesem Zweck ist die russische Armee nach wie vor in hohem Maße auf ihr umfangreiches Erbe an sowjetischen Geschützsystemen angewiesen, auch wenn die Verluste, die sie in den drei Jahren seit der Invasion erlitten hat, sie dazu zwingen, auf immer mehr ältere, oft jahrzehntelang gelagerte Systeme zurückzugreifen. Auch die Ukraine hat von der UdSSR eine beträchtliche Artillerie geerbt. Ein Großteil davon ist jedoch zusammen mit der übrigen Infrastruktur verfallen. Die Munitionsproduktion wurde fast vollständig eingestellt, und eine Reihe von "Unfällen" in großen Lagerhäusern hat die verbleibenden Bestände massiv verringert, während acht Jahre Krieg im Donbass mit Unterbrechungen viele Systeme ebenfalls verschlissen haben. Dennoch spielten die alten sowjetischen Artilleriesysteme eine Schlüsselrolle bei der Abwehr der Invasion von 2022 und sind bis heute weit verbreitet.
- Gruppe
- Bücher (ladenneu)
- Autor
- Chung, Wen Jian
- Titel
- War in Ukraine. Band 9: Soviet-Designed Artillery Systems, 2022-2024
- Details
- Englischer Text, Paperback, 80 Farbfotos, 21 Farbprofile, 1 Farbkarte. 71 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
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Webseite: www.helion.co.uk
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